Der homöopathische Weltärzteverband (LMHI) hat seinen Sitz von Genf nach Köthen verlegt
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 17.März 2013
Die Liga Medicorum Homoeopathica Internationalis (LMHI) – der homöopathische Weltärzteverband – hat mit einem Festakt am 16. März die Verlegung seines Sitzes nach Köthen (Anhalt) gefeiert. Der Verband hat nun seinen Sitz in der Wallstraße 47, in dem Haus, in dem Dr. Samuel Hahnemann von 1821 bis 1835 mit seiner großen Familie lebte, praktizierte und grundlegende Werke der Homöopathie schrieb. Der Festakt in der Europäischen Bibliothek für Homöopathie, in der direkten Nachbarschaft zum Hahnemann- Haus, fand mit etwa 50 geladenen Gästen aus Deutschland, Europa und der Welt statt. Teilnehmer waren unter anderem aus Bangladesch, Indien, Japan, Türkei, Italien, Serbien, Belgien, Österreich und den Niederlanden nach Köthen gereist. Vor diesem internationalen Publikum zog Köthens Oberbürgermeister Kurt-Jürgen Zander eine positive Bilanz des Engagements der Stadt für die Homöopathie.
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Studie zur Evaluation des Integrierten Versorgungsvertrages Homöopathie mit der Techniker Krankenkasse gestartet
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 15.März 2013
Unter der Federführung der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist im März dieses Jahres eine große wissenschaftliche Studie mit mehr als 4.000 Versicherten der Techniker Krankenkasse (TK) gestartet. Ein Teil dieser Versicherten nimmt an dem Vertrag zur Integrierten Versorgung Homöopathie teil, den die TK seit 2007 gemeinsam mit der Managementgesellschaft des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) anbietet. Dass Klinische Forschung und Grundlagenforschung nicht ausreichen, um den Versorgungsalltag von Patienten zu erfassen, und dass der Stellenwert der Versorgungsforschung erhöht werden muss, darin herrscht inzwischen Einigkeit bei den verschiedenen Gruppen im Gesundheitssystem. Ziel dieser Studie ist es, bei ausgewählten Diagnosen die Effektivität und die Kosteneffektivität zwischen der Integrierten Versorgung mit klassischer Homöopathie und der konventionellen Therapie zu vergleichen. Insgesamt werden neun vergleichende, prospektive Beobachtungsstudien zu den Diagnosen Allergische Rhinitis, Asthma bronchiale, Atopisches Ekzem, Migräne, Kopfschmerzen und Depressive Episoden durchgeführt.
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Carstens Stiftung: Homöopathie und konventionelle Medizin sind gleich gut bei Neurodermitis
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 10.März 2013
Jedes fünfte Kind mit Neurodermitis (synonym: atopisches Ekzem) sucht einen homöopathischen Arzt auf. Laut der Erfahrungsberichte der Eltern zeigt die homöopathische Behandlung Erfolge. In klinischen Studien liegen konventionelle Medizin und Homöopathie hinsichtlich der Wirksamkeit gleichauf. Bisher wurde allerdings noch keine kontrollierte Studie über einen längeren Zeitraum als ein Jahr durchgeführt. Bei chronischen Krankheiten wäre ein langer Beobachtungszeitraum wichtig für die Beurteilung des Therapieerfolgs.
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Komplementärmedizin: Interview mit NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 7.Januar 2013
Seit Juli 2010 ist Barbara Steffens Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter in Nordrhein-Westfalen. Das Motto der Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen): „Ich bin in die Politik gegangen, um die Welt zu verändern“. Verändern will sie auch das Gesundheitssystem. Das habe sich zu weit von den Menschen entfernt. „Meist hat man eher die Abläufe im Blick und nicht die Frage, wie es den Patientinnen und Patienten dabei geht“, so Steffens. Und wie schätzt Barbara Steffens Verfahren der Komplementär- und Alternativmedizin (CAM) ein, die nach Angaben des EU-geförderten Forschungsnetzwerks CAMbrella von immer mehr Bürgerinnen und Bürgern als Ergänzung der konventionellen Medizin gewünscht wird? Um diese Frage dreht sich das folgende Interview.

Foto: © MGEPA/ Pressefoto Meyer
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Biokristallisation: möglicherweise eine neue Methode, um homöopathische Hochpotenzen zu erforschen
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 18.Dezember 2012
Im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit wurde das Potential der Biokristallisationsmethode für die Grundlagenforschung an homöopathisch potenzierten Substanzen evaluiert. Die Methode beruht auf dem Phänomen, dass der Kristallisationsvorgang einer Kupferchloridlösung im Beisein von bestimmten Proben wie z.B. Pflanzenextrakten spezifisch beeinflusst wird. Im Experiment werden dabei Kupferchloridlösung und Probe gemeinsam auf Glasplatten aufgebracht. Bei Verdunstung des wässrigen Anteils unter kontrollierten Bedingungen bildet sich ein flächiges Netzwerk von Kupferchloridkristallen. Bei diesem Prozess bilden sich Kristallanordnungen mit probenspezifischen Mustern, welche zur Interpretation unter anderem mit Standardreihen (Eichreihen) verglichen werden.

Abbildung: Kristallisation einer Kupferchloridlösung mit wässrigen Extrakten aus Gerstenmehl (b) und Kressekeimlingen (c). Quelle: Journal Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine.
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Prof. Harald Walach über die „EU CAM Conference“. Komplementärmedizin in der Gesundheitsversorgung Europas.
Von Claus Fritzsche | 27.November 2012
Am 09.10.2012 fand im Europaparlament eine Konferenz zum Thema „Complementary and Alternative Medicine – Innovation and Added Value for European Healthcare“ statt (→ Programm, → Referenten). Wissenschaftler aus ganz Europa informierten hier über den Nutzen der Komplementärmedizin und ihre wachsende Bedeutung zur Behandlung speziell von chronischen Erkrankungen. Prof. Harald Walach, der die Veranstaltung in Brüssel moderierte, hat auf seiner neuen Webseite „Eindrücke, Marksteine und Gedanken“ zur Konferenz hinterlassen. „Das Bemerkenswerte war für mich, dass wir, nach bald 20 Jahren von Gesprächen und Kontaktaufnahmen mit der EU-Kommission und mit Vertretern im Parlament, nun das Ohr von drei Parlamentariern hatten, die die Konferenz als Gastgeber organisierten und damit im Parlament ansiedeln konnten“, so Professor Walach.

Abbildung: Prof. Harald Walach über die „EU CAM Conference“.
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Horst Güntherroth über den „Siegeszug der Globuli“. Promotion für das Buch die „Homöopathie-Lüge“.
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 8.November 2012
Der Journalist Horst Güntheroth kommt in seinem Stern-Artikel „Der Siegeszug der Globuli“ vom 11. Oktober aus dem Staunen nicht mehr raus: „Jeder zweite Bundesbürger greift schon mal zu homöopathischen Arzneien. Die Zahl der Ärzte mit homöopathischer Zusatzausbildung hat sich innerhalb der letzten 20 Jahre verdreifacht“, so der Autor. Die Techniker Krankenkasse erstatte neben vielen anderen Kassen ihren 8,1 Millionen Versicherten homöopathische Behandlungen. Die über 200 Jahre alte Lehre der Homöopathie sei heute enorm erfolgreich, so Güntheroth, „Millionen von Patienten vertrauen ihr, Ärzte, Apotheker und Politiker propagieren sie. Wie kann das sein?“
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„Der Siegeszug der Globuli“, Stern Nr. 42 vom 11.10.2012
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Ausbaufähig: „Die Homöopathie-Lüge“ von Nicole Heißmann und Dr. Christian Weymayr (PIPER Sachbuch)
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 2.Oktober 2012
„Die Homöopathie-Lüge: So gefährlich ist die Lehre von den weißen Kügelchen“, unter diesem Titel erscheint in wenigen Tagen ein neues Buch der Autoren Nicole Heißmann (Stern) und Christian Weymayr. Enthält „Die Homöopathie-Lüge“ tatsächlich alles das, was die Verlagsinformation von PIPER ankündigt, dann fehlt auf dem Buchumschlag noch ein wichtiger Hinweis: „Achtung: Dieses Buch gibt nicht den Stand der Wissenschaft wieder sondern ausschließlich die persönliche Meinung der Autoren“. Schließlich gibt es viele kluge Köpfe, welche die Forschungs- und Studienlage zur Homöopathie gänzlich anders interpretieren. Beispielsweise FOCUS-Autor Christian Weber, das Wissenschafts-Blog „Informationen zur Homöopathie“ oder verschiedene Wissenschaftler, die hier im Blog vorgestellt wurden. Wer Diskutanten einer kontroversen Debatte indirekt und pauschal der Lüge bezichtigt, ohne sich zuvor auf eine sachliche Diskussion und Argumente einzulassen, dessen Stil und intellektuelles Niveau ist noch ausbaufähig. Ob Heißmann und Weymayr neue Argumente oder eher alten Wein in neuen Schläuchen anbieten, das erfahren wir am 08.10.2012.

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Homöopathie bei Neurodermitis. Eine nachhaltige Linderung der Symptome ist möglich, sagt Dr. med. Beatrix Geßner.
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 20.September 2012
Neurodermitis gilt in der konventionellen Medizin als nicht heilbar, jedoch behandelbar. Wer eine medikamentöse Behandlung z. B. mit Kortison und insbesondere mit Zytostatika wegen der teils schweren Nebenwirkungen ablehnt, dem bietet die Homöopathie eine echte therapeutische Option. „Eine sehr deutliche und dauerhafte Linderung der Beschwerden ist nach meiner Erfahrung in 70 bis 80 Prozent aller Fälle möglich“, sagt Dr. med. Beatrix Geßner im Interview. Dr. med. Geßner ist Ärztin und Homöopathin aus Konstanz. Bereits seit 1987 setzt sie sich intensiv mit der Behandlung von Hautkrankheiten wie Neurodermitis auseinander. Sie war leitende Oberärztin in einer homöopathisch geführten Spezialklinik für Allergiker und Neurodermitiker und machte hier sehr gute Erfahrungen mit Homöopathie in Verbindung mit Heilfasten und Ernährung frei von tierischen Eiweißen.

Foto: © Sonja Birkelbach – Fotolia.com
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Homöopathie bei atopischer Dermatitis (Neurodermitis)
Von Bjoern Bendig | 19.September 2012
Die atopische Dermatitis gilt in der konventionellen Medizin als nicht heilbar. Sie ist eine chronische Hautkrankheit, die auch als Neurodermitis oder atopisches Ekzem bekannt ist. Jüngst berichtete „Die Naturheilkunde“ (1) über die Bedeutung der genetischen Disposition, endogene und exogene Auslösefaktoren (Trigger) der Erkrankung sowie über die konventionelle Therapie mithilfe von Antihistaminika, Kortison und Immunsuppressiva. Vor dem Hintergrund, dass eine konventionelle Therapie erhebliche Risiken für die ohnehin belasteten Neurodermitis-Patienten birgt und ausschließlich eine Symptombehandlung oder -unterdrückung anbietet, wenden sich viele Erkrankte während oder nach einer konventionellen Behandlung komplementären Heilmethoden wie der Homöopathie zu. Schwere chronische Erkrankungen wie Migräne, Neurodermitis, Asthma bronchiale, Colitis ulcerosa oder rheumatische Erkrankungen, für die in der konventionellen Medizin meist nur eine Linderung der Beschwerden möglich ist, gelten in der ärztlichen Homöopathie grundsätzlich als heilbar.

Foto: © Tom-Hanisch – Fotolia.com
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CAM: Konferenz im Europaparlament informiert über den Nutzen der Komplementärmedizin für Europas strapazierte Gesundheitssysteme.
Von Claus Fritzsche | 27.August 2012
„Complementary and Alternative Medicine – Innovation and Added Value for European Healthcare“. So lautet das Motto einer Konferenz, die am 09.10.2012 im Europaparlament stattfindet. Die von der Europäischen Kommission und der Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher zu gleichen Teilen finanzierte Veranstaltung geht der Frage nach, welchen Mehrwert „Complementary and Alternative Medicine (CAM)“ den unterfinanzierten Gesundheitssystemen bietet. Europas Bürger werden immer älter, leiden immer häufiger unter chronischen Erkrankungen und werden immer ungleicher versorgt, schreibt die Nichtregierungsorganisation epha auf ihrer Webseite zur EU CAM CONFERENCE. Gleichzeitig verändern sich die Erwartungen vieler Bürger an das Gesundheitswesen. Ganzheitliche Konzepte sowie Prävention und mehr Selbstverantwortung für die eigene Gesundheit werden wichtiger. Aus Sicht der Veranstalter der EU CAM CONFERENCE lässt sich die wachsende Kluft zwischen begrenzten Ressourcen der Gesundheitssysteme und neuen Ansprüchen der Bürger durch komplementärmedizinische Therapieverfahren und Gesundheitskonzepte überbrücken.

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Jürgen Windeler: Irritierende Aussagen auf „Skeptiker“-Kongress in Berlin. Stellungnahmen von Parteien und Verbänden.
Von Christoph Trapp | 30.Juli 2012
Prof. Jürgen Windeler sprach sich Mitte Mai in Berlin bei einer Veranstaltung (1) der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP), deren Mitglied er ist (2), gegen die von ihm als „Artenschutz“ bezeichnete Nennung der Besonderen Therapierichtungen im SGB V aus. Das ist ein erstaunlicher Vorgang, weil Windeler hier als Leiter eines deutschen Instituts, das den deutschen Behörden untersteht, wichtige Aussagen des deutschen Gesetzgebers anzweifelt. Dieser hatte im SGB V und im AMG in vielen Novellen und nach langen Debatten die Besonderen Therapierichtungen als bedeutsam herausgestellt. IQWiG-Chef Windeler beruft sich auf „wissenschaftliche und medizinische“ Gründe. Seine Aussage ist jedoch eine Meinungsäußerung, die eine bestimmte Perspektive – nicht jedoch den Stand der Wissenschaft – repräsentiert. Windeler beruft sich auf den Patientennutzen. Dieser lässt sich jedoch nur durch komplexe Forschungsstrategien nachweisen, nicht alleine durch randomisierte Studien. Der DZVhÄ befragte Parteien und Verbänden zu den Aussagen des IQWiG-Chefs.

Abbildung: IQWiG-Chef Prof. Dr. med. Jürgen Windeler
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Umfangreicher als PubMed: Kostenloser Literaturrecherche-Service der Carstens-Stiftung. Europas größte Fachbibliothek für Komplementärmedizin.
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 13.Juli 2012
Die Karl und Veronica Carstens-Stiftung hat in den vergangenen 30 Jahren Europas größte Fachbibliothek für Naturheilkunde und komplementäre Medizin aufgebaut – mit mehr Einträgen zur Komplementärmedizin als PubMed. Die Stiftung bietet nun einen kostenlosen Literaturrecherche-Service für Journalisten, Ärzte und Studierende, Wissenschaftler, Pflege-Personal und Angehörige pharmazeutischer Berufe an, der in dieser Form einzigartig sein dürfte. Wer wissenschaftliche Literatur mithilfe von Literaturdatenbanken wie z. B. MEDLINE sucht, der erhält in der Regel nur bibliographische Verweise und muss selbstständig recherchieren. Wer sich hingegen per E-Mail an Daniela Hacke wendet, der wird persönlich beraten, kann den Originalbestand der Bibliothek in Essen besichtigen. In bestimmten Fällen wird Literatur sogar per Post zugeschickt.

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Ist sachliche Kritik an Journalisten „Rufmord“? – Die Süddeutsche Zeitung reagiert auf Kritik des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 3.Juli 2012
Themen von „unten nach oben“ in die Massenmedien zu bringen, ist ein relativ neues Phänomen in unserer Informationsgesellschaft. Und das gilt es zu begrüßen. Auch wenn etablierte Journalisten mitunter empfindlich reagieren, wenn man ihre Berichterstattung prüft, nachrecherchiert und sachlich fundierte Kritik äußert. Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) hatte sich in diesem Blog mit einem Beitrag des Magazins ZEIT Wissen auseinandergesetzt und in einem „Faktencheck“ sachlich begründete Kritik geäußert. Diese betraf den ZEIT Wissen-Redakteur Max Rauner und seinen Artikel „Edzard gegen Charles“. Jetzt wirft der Journalist Jens Lubbadeh in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung (SZ) und Sueddeutsche.de dem DZVhÄ vor, „Rufmord“ an Max Rauner zu begehen und diesen an den „Google-Pranger“ zu stellen. Der SZ-Artikel, veröffentlicht am vergangenen Samstag (30. Juni 2012), erschien mit der Überschrift „Schmutzige Methoden der sanften Medizin“.

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KOKON: Deutsche Krebshilfe fördert Verbundprojekt zur Evaluierung von Komplementärmedizin. Neue Strategien zur ganzheitlichen Therapie von Krebs.
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 22.Juni 2012
Welche Angebote und Informationsbedürfnisse zum Thema Komplementärmedizin in der Krebsbehandlung liegen gegenwärtig vor und auf welchen Wegen kann fundiertes Wissen bestmöglich an Patienten, Therapeuten und Berater weitergeben werden? Mit diesen Fragen befasst sich das interdisziplinär zusammengesetzte Verbundprojekt KOKON („Kompetenznetz Komplementärmedizin in der Onkologie“) der Deutschen Krebshilfe, das die Organisation mit 2,5 Millionen Euro fördert und das Mitte Juni gestartet ist. Es läuft 36 Monate. „An KOKON beteiligen sich die Universitätsmedizin Rostock, die Universitätsklinik Hamburg Eppendorf, das Klinikum Nürnberg, die Charite Berlin, die Universitätsklinik Frankfurt/Main und die Klinik für Tumorbiologie Freiburg“, berichtete das Deutsche Ärzteblatt (1) am Dienstag.

Deutsche Krebshilfe fördert Verbundprojekt KOKON mit 2,5 Mio. Euro.
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„Skeptiker“-Kongress: IQWiG-Chef Jürgen Windeler hält „‚Artenschutz‘ der komplementären Medizin in der deutschen Gesundheitsgesetzgebung“ wissenschaftlich und praktisch für unbegründet.
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 5.Juni 2012
Vom 18. bis 20. Mai fand in Berlin der sechste Weltkongress der „Skeptiker“ statt, der von der „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften“ (GWUP) organisiert wurde. Die GWUP ist laut einer Studie des Heidelberger Soziologen Dr. Edgar Wunder (Mitbegründer der GWUP und Ex-Chefredakteur des Vereinsblatts „SKEPTIKER“) eine ideologisch motivierte „Gesinnungsgemeinschaft“ und ein „Kampfverband“ gegen alles, was der etablierten Wissenschaft aus Sicht selbst ernannter „Skeptiker“ zuwiderlaufe. Wunder verließ den Verein. Mit wissenschaftlicher Aufklärung habe die GWUP nichts zu tun, vielmehr betreibe sie „Meinungsmache“. Etwa 300 Teilnehmer zählte der Weltkongress der Skeptiker.

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Redesign von www.dzvhae.de – Das neue Internetportal des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte.
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 4.Juni 2012
Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) hat seinen Online-Auftritt erneuert und verbessert. Unter den Adressen www.dzvhae.de oder www.welt-der-homoeopathie.de finden Sie sämtliche relevante Informationen rund um die ärztliche Homöopathie. Ein klares und benutzerfreundliches Design macht die Handhabung besonders einfach, die Inhalte sind dabei nach den unterschiedlichen Zielgruppen sortiert: für Ärzte, für Patienten, für Mitglieder (interner Bereich) und für die Presse. Auf der Startseite sind aktuelle und für die jeweilige Zielgruppe relevante Informationen direkt verlinkt. Über die Suchfunktion können Sie das Internetportal zudem nach jedem beliebigen Schlagwort durchsuchen.

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Homöopathie in der Schmerztherapie. Interview mit Dr. med. Klaus Zak.
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 15.Mai 2012
„Sackgasse Schmerzmittel: Millionen leiden an Schmerzen – und an den Medikamenten dagegen“. So lautet die Überschrift eines Beitrags von Björn Bendig, den das Fachmagazin „Die Naturheilkunde“ in seiner Februar-Ausgabe 2012 zum Titelthema „Schmerzen und Reizzustände“ publizierte. Das Blog CAM Media.Watch hat soeben einen digitalen „Reprint“ dieses Artikels veröffentlicht. Ein begleitendes Interview mit Dr. med. Klaus Zak, Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und homöopathischer Arzt, geht folgender Frage nach: Wodurch unterscheidet sich das Vorgehen homöopathischer Ärzte von dem konventioneller Mediziner bei der Behandlung von Schmerzpatienten? Dr. med. Zak betrachtet die homöopathische Schmerztherapie als wichtige Ergänzung einer umfassenden Vorgehensweise, die ein EbM-konformes Vorgehen und eine osteopathische Behandlung beinhaltet, um neben körperlichen auch geistige und psychische Faktoren zu berücksichtigen.

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ZEIT Wissen: Max Rauner glänzt mit Halbwissen über Edzard Ernst und die Homöopathie – kleiner Faktencheck
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 22.April 2012
Journalismus lebt von guten Geschichten. Max Rauner, Redakteur des Magazins ZEIT Wissen, hat eine unterhaltsame Geschichte geschrieben: Unter dem Titel „Edzard gegen Charles“ beschrieb er den Streit zwischen „dem Professor und dem Prinzen“ zum Thema Homöopathie. Dabei wird Edzard Ernst, Professor für Alternativmedizin der Universität Exeter im Ruhestand, als herausragende Kapazität in Sachen Komplementärmedizin und insbesondere Homöopathieforschung dargestellt, der Prinz Charles – einen der prominentesten Befürworter der Homöopathie – attackiert. Die wissenschaftliche „Wahrheit“ auf Seiten des Professors, so der Tenor. Ernst wolle zeigen, „dass sich die Alternativmedizin mit wissenschaftlichen Methoden erforschen lässt, und zwar selbst so eine individualisierte und bizarre Behandlung wie die Homöopathie“, erklärt Rauner.

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Anti-Homöopathie-Kampagne „10:23“ gestoppt, keine „öffentliche Überdosis“
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 12.April 2012
Unter dem Titel „10:23 – Homeopathy, there‘s nothing in it“ inszenierten Homöopathie-Kritiker in den Jahren 2010 und 2011 die öffentliche Einnahme einer „Überdosis“ homöopathischer Arzneimittel, um die vermutete Wirkungslosigkeit von Homöopathika mediengerecht zu demonstrieren. Gestartet wurde die Kampagne ursprünglich von der Merseyside Skeptics Society in Großbritannien. In Deutschland übernahm der Verein Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) die Durchführung und die Mobilisierung von Anti-Homöopathie-Aktionisten. Die als PR-Aktion gedachte Initiative sollte ursprünglich jährlich stattfinden. In diesem Jahr fällt sie nun allem Anschein nach aus.

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