Homöopathie in der Schmerztherapie. Interview mit Dr. med. Klaus Zak.
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 15.Mai 2012
„Sackgasse Schmerzmittel: Millionen leiden an Schmerzen – und an den Medikamenten dagegen“. So lautet die Überschrift eines Beitrags von Björn Bendig, den das Fachmagazin „Die Naturheilkunde“ in seiner Februar-Ausgabe 2012 zum Titelthema „Schmerzen und Reizzustände“ publizierte. Das Blog CAM Media.Watch hat soeben einen digitalen „Reprint“ dieses Artikels veröffentlicht. Ein begleitendes Interview mit Dr. med. Klaus Zak, Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und homöopathischer Arzt, geht folgender Frage nach: Wodurch unterscheidet sich das Vorgehen homöopathischer Ärzte von dem konventioneller Mediziner bei der Behandlung von Schmerzpatienten? Dr. med. Zak betrachtet die homöopathische Schmerztherapie als wichtige Ergänzung einer umfassenden Vorgehensweise, die ein EbM-konformes Vorgehen und eine osteopathische Behandlung beinhaltet, um neben körperlichen auch geistige und psychische Faktoren zu berücksichtigen.

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ZEIT Wissen: Max Rauner glänzt mit Halbwissen über Edzard Ernst und die Homöopathie – kleiner Faktencheck
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 22.April 2012
Journalismus lebt von guten Geschichten. Max Rauner, Redakteur des Magazins ZEIT Wissen, hat eine unterhaltsame Geschichte geschrieben: Unter dem Titel „Edzard gegen Charles“ beschrieb er den Streit zwischen „dem Professor und dem Prinzen“ zum Thema Homöopathie. Dabei wird Edzard Ernst, Professor für Alternativmedizin der Universität Exeter im Ruhestand, als herausragende Kapazität in Sachen Komplementärmedizin und insbesondere Homöopathieforschung dargestellt, der Prinz Charles – einen der prominentesten Befürworter der Homöopathie – attackiert. Die wissenschaftliche „Wahrheit“ auf Seiten des Professors, so der Tenor. Ernst wolle zeigen, „dass sich die Alternativmedizin mit wissenschaftlichen Methoden erforschen lässt, und zwar selbst so eine individualisierte und bizarre Behandlung wie die Homöopathie“, erklärt Rauner.

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Anti-Homöopathie-Kampagne „10:23“ gestoppt, keine „öffentliche Überdosis“
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 12.April 2012
Unter dem Titel „10:23 – Homeopathy, there‘s nothing in it“ inszenierten Homöopathie-Kritiker in den Jahren 2010 und 2011 die öffentliche Einnahme einer „Überdosis“ homöopathischer Arzneimittel, um die vermutete Wirkungslosigkeit von Homöopathika mediengerecht zu demonstrieren. Gestartet wurde die Kampagne ursprünglich von der Merseyside Skeptics Society in Großbritannien. In Deutschland übernahm der Verein Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) die Durchführung und die Mobilisierung von Anti-Homöopathie-Aktionisten. Die als PR-Aktion gedachte Initiative sollte ursprünglich jährlich stattfinden. In diesem Jahr fällt sie nun allem Anschein nach aus.

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Hilfe! Die Homöopathie ist kaputt. Kommentar zur HAMP des Bloggers „Merdeister“.
Von Curt Kösters | 30.März 2012
Homöopathische Arzneimittelprüfungen (HAMP) und ihre Besonderheiten
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Der Blogger „Merdeister“ macht eine Arzneimittelprüfung und veröffentlicht seine Erfahrungen in verschiedenen Blogs unter der Überschrift „Hilfe! Die Homöopathie ist kaputt.“ Identische Beiträge finden sich bei „der Freitag“ und im WordPress-Blog „die Ausrufer“. Ansonsten äußert sich „Merdeister“ in einer Reihe von Homöopathie-kritischen Beiträgen, die von mehr Süffisanz als Sachkenntnis geprägt sind. Dennoch ist der Bericht über seine homöopathische Arzneimittelprüfung zu würdigen, weil er sich ernsthafter am Thema homöopathische Arzneimittelprüfung versucht, als das sonst bei Aktivisten der „Skeptiker“-Bewegung üblich ist.

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SpringerMedizin.at über Homöopathie im Rahmen einer Krebstherapie
Von Bjoern Bendig | 19.März 2012
Komplementäre Heilmethoden kommen im Kontext einer Krebstherapie neben konventionellen Behandlungen wie Chemo-, Strahlentherapie und chirurgischen Eingriffen relativ häufig zum Einsatz. Etwa 80 Prozent aller Krebspatienten nehmen ergänzend zumindest eine komplementäre Methode in Anspruch. In diesem Zusammenhang ist auch die Homöopathie zu nennen. SpringerMedizin.at, ein Portal für medizinische Fachinformationen, informierte seine Leser über die „vielfältigen positiven Wirkungen“ einer homöopathischen Behandlung bei Krebs.

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Antibiotika töten.
Von Curt Kösters | 3.März 2012

Homöopathie als Option zum Schutz vor Resistenzen.
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Antibiotika töten. Das sagt schon der Name. Ansonsten gibt es aber noch einen aktuellen Grund für diese Aussage. Am 29. Februar 2012 wurde die Frühgeborenen-Intensivstation des Klinikums Bremen-Mitte geschlossen, nachdem dort wiederum antibiotikaresistente Keime gefunden wurden. Im letzten Jahr waren dort bereits drei Frühgeborene an Infektionen mit antibiotikaresistenten Keimen verstorben.

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Prof. Harald Walach korrigiert Markus C. Schulte von Drach (Sueddeutsche.de)
Von Christoph Trapp | 17.Februar 2012

Publikumsmedien sind keine wissenschaftlichen Journale. Aus diesem Grund darf man auch nicht zu hohe Ansprüche stellen, wenn sich eine angesehene Tageszeitung wie die Süddeutsche Zeitung in die Tiefen einer wissenschaftlichen Kontroverse hineinwagt. Allerdings darf man von einem Leitmedium wie der Süddeutschen Zeitung durchaus erwarten, dass ihre Redaktion zumindest grundlegende Aussagen prüft und sie uns nicht (im übertragenen Sinne) Volkswagen als führenden Hersteller von Spielzeugautos präsentiert. Aus meiner Sicht hat Redakteur Markus C. Schulte von Drach etwas Vergleichbares gemacht, als er den Artikel „Homöopathie ist ein reiner Placeboeffekt“ für Sueddeutsche.de verfasste. Homöopathen berufen sich „häufig auf den Mediziner Klaus Linde und den Quantenphysiker Anton Zeilinger“ lässt Markus C. Schulte von Drach seine Leser wissen. Das ist eine seltsame Behauptung, die einer genauen Prüfung nicht standhält und die von jenen Fragen, die in der Scientific Community aktuell diskutiert werden, komplett ablenkt. Zwei grobe Fehler korrigierte Prof. Walach bei CAM Media.Watch.

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Teil 3 des Interviews mit Physiker Dr. Stephan Baumgartner. Wasserlinsen-Experimente zeigen spezifische Effekte von hochverdünnten Homöopathika.
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 6.Februar 2012
Können hoch verdünnte und potenzierte Wirkstoffe einen arzneimittelspezifischen therapeutischen Effekt auslösen? Der wissenschaftliche Mainstream hielt diese Möglichkeit bisher für eher unwahrscheinlich, weil homöopathische Hochpotenzen keine pharmakologisch wirksamen stofflichen Bestandteile der potenzierten Ursubstanz mehr enthalten. Anders der Physiker Dr. sc. nat. Stephan Baumgartner von der Universität Bern (KIKOM). Er sieht durchaus eine Evidenz dafür, dass es solche Effekte tatsächlich gibt. Seine Forschungsgruppe publizierte 2010 und 2011 Ergebnisse von Experimenten mit Wasserlinsen. In diesen Untersuchungen zeigten Hochpotenzen einen homogenen, statistisch signifikanten und spezifischen Effekt, der in der Kontrollgruppe ausblieb. Im Gespräch mit Dr. med. Michael Teut erläuterte Baumgartner seine Experimente. Das folgende Interview mit Herrn Baumgartner dreht sich um die Frage, wie aussagekräftig die Wasserlinsen-Experimente sind und wie Homöopathie-Grundlagenforscher sicherstellen, dass ihre Messungen objektiv, reproduzierbar und valide sind.

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Teil 2 des Interviews mit Physiker Dr. Stephan Baumgartner. Wasserlinsen-Experimente zeigen spezifische Effekte von hochverdünnten Homöopathika.
Von Claus Fritzsche | 28.Januar 2012
Können hoch verdünnte und potenzierte Wirkstoffe einen arzneimittelspezifischen therapeutischen Effekt auslösen? Der wissenschaftliche Mainstream hielt diese Möglichkeit bisher für eher unwahrscheinlich, weil homöopathische Hochpotenzen keine pharmakologisch wirksamen stofflichen Bestandteile der potenzierten Ursubstanz mehr enthalten. Anders der Physiker Dr. sc. nat. Stephan Baumgartner von der Universität Bern (KIKOM). Er sieht durchaus eine Evidenz dafür, dass es solche Effekte tatsächlich gibt. Seine Forschungsgruppe publizierte 2010 und 2011 Ergebnisse von Experimenten mit Wasserlinsen. In diesen Untersuchungen zeigten Hochpotenzen einen homogenen, statistisch signifikanten und spezifischen Effekt, der in der Kontrollgruppe ausblieb. Im Gespräch mit Dr. med. Michael Teut erläuterte Baumgartner seine Experimente. Das folgende Interview mit Herrn Baumgartner dreht sich um die Frage, wie aussagekräftig die Wasserlinsen-Experimente sind und wie Homöopathie-Grundlagenforscher sicherstellen, dass ihre Messungen objektiv, reproduzierbar und valide sind.

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Wasserlinsen-Experimente zeigen spezifische Effekte von hochverdünnten Homöopathika. Interview mit dem Physiker Dr. Stephan Baumgartner.
Von Claus Fritzsche | 19.Januar 2012
Können hochverdünnte und potenzierte Wirkstoffe einen arzneimittelspezifischen therapeutischen Effekt auslösen? Der wissenschaftliche Mainstream hielt diese Möglichkeit bisher für eher unwahrscheinlich, weil homöopathische Hochpotenzen keine pharmakologisch wirksamen stofflichen Bestandteile der potenzierten Ursubstanz mehr enthalten. Anders der Physiker Dr. sc. nat. Stephan Baumgartner von der Universität Bern (KIKOM). Er sieht durchaus eine Evidenz dafür, dass es solche Effekte tatsächlich gibt. Seine Forschungsgruppe publizierte 2010 und 2011 Ergebnisse von Experimenten mit Wasserlinsen. In diesen Untersuchungen zeigten Hochpotenzen einen homogenen, statistisch signifikanten und spezifischen Effekt, der in der Kontrollgruppe ausblieb. Im Gespräch mit Dr. med. Michael Teut erläuterte Baumgartner seine Experimente. Das folgende Interview mit Herrn Baumgartner dreht sich um die Frage, wie aussagekräftig die Wasserlinsen-Experimente sind und wie Homöopathie-Grundlagenforscher sicherstellen, dass ihre Messungen objektiv, reproduzierbar und valide sind.

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Rainer Lüdtke – Ein Grußwort zum Abschied und Wünsche für den Weg
Von Prof. Harald Walach | 12.Dezember 2011

Es muss im Sommer 1993 gewesen sein, als ich Rainer Lüdtke zum ersten Mal begegnet bin, vielleicht auch ein Jahr früher. Er hatte gerade als Statistiker bei der Carstens-Stiftung angeheuert. Ich hatte gerade meine Promotionsarbeit publiziert, eine experimentelle homöopathische Arzneimittelprüfung mit allen Schikanen, die mir damals eingefallen sind: doppelt verblindet, placebo-kontrolliert, mit Crossover und Baseline und Tagebuch für ein kategoriales Symptomensammelsystem, das idealerweise noch für viele andere Prüfungen herhalten sollte.
Die Studierenden des Wilseder Forums, einer Studentenorganisation, die die Carstens-Stiftung ins Leben gerufen hatte, hatten mich eingeladen in irgendein Kaff in der Lüneburger Heide. Das Taxi setzte mich am Rande des Schutzgebietes ab und ich stapfte ein paar Kilometer durch den Regen zum Tagungshaus, zwischendurch ernsthaft an meiner Mission zweifelnd. Diese Zweifel wurden durch Rainer Lüdtkes methodisch-statistische Kommentare zu meiner Arbeit nicht gerade gelindert. Ich kann mich an die Einzelheiten nicht mehr erinnern. Mir wurden nur damals Zusammenhänge klar, die mir in einer Fülle von methodischen Beratungen durch Methodiker, Statistiker, Berater und auch meine eigene nicht gerade sparsame Lektüre von methodisch-statistischer Literatur verborgen geblieben waren.
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Heilerfolge in Homöopathie und Schulmedizin. Unterschiedliche Paradigmen erschweren Vergleich.
Von Andra Dattler | 28.November 2011
Wenn Fachleute die Wirkung der Homöopathie diskutieren, wird immer wieder gefragt: „Wo sind die Heilerfolge?“. Aber ein homöopathischer Heilerfolg sieht in der Praxis manchmal ganz anders aus als ein schulmedizinischer. Die Schulmedizin betrachtet Krankheiten – die Homöopathie betrachtet Menschen.

Foto: ©iStockphoto.com/Brian Jackson
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Komplementärmedizin in Österreich: CAM Media.Watch-Interview mit Dr. Sophie Karmasin
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 22.November 2011
67 Prozent der Österreicher haben eine positive Einstellung zu komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden. Diese positive Einstellung „lässt sich bei vielen Österreichern als Resultat einer differenzierten und wohlüberlegten Betrachtung interpretieren“, sagte die Motivforscherin Dr. Sophie Karmasin in einem Interview mit dem Blog CAM Media.Watch.

Grafik: © Marco Birn – Fotolia.com
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Piratenpartei zur Homöopathie: Umfrage und engagierte Diskussion im Webforum der Partei.
Von Bjoern Bendig | 14.November 2011
Die Piratenpartei ist nach ihrem eindrucksvollen Wahlergebnis von 8,9 Prozent bei der Berliner Landtagswahl bundesweit bekannt und wird bereits jetzt als durchaus respektable politische Kraft eingeschätzt. Die Partei mit dem jüngsten Altersdurchschnitt in der Bundesrepublik Deutschland steht für ein grundsätzlich anderes Konzept von Politik, in dem Transparenz von zentraler Bedeutung ist: Dem Konzept des „gläsernen Menschen“ setzt die Piratenpartei die Forderung nach einem „gläsernen Staat“ entgegen. „Um dies zu erreichen, müssen neue Wege gefunden werden, die der aktuellen Situation gerecht werden. Ein Weg besteht darin, mehr direktdemokratische Einflussmöglichkeiten auf die Politik durch den Bürger zu schaffen“, schreibt die Piratenpartei auf ihrer Homepage. Digitale Technologie und Kommunikationsmittel spielen dabei eine entscheidende Rolle.

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Kind stirbt an Lungenentzündung – homöopathische Ärzte warnen vor Selbstbehandlung (→ Italien)
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 31.Oktober 2011
Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) warnt vor der Selbstbehandlung schwerwiegender Erkrankungen. In Italien starb am vergangenen Donnerstag ein Kleinkind an einer Lungenentzündung, das laut der Zeitung „La Republica“ ausschließlich von seinen Eltern homöopathisch behandelt worden war. Neben der Lungenentzündung litt der Junge an einer Gastroenteritis.

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Wegweisend: „Lehrbuch Integrative Schmerztherapie“ von Prof. Lorenz Fischer und Dr. med. Elmar T. Peuker
Von Claus Fritzsche | 27.Oktober 2011
„Schmerztherapie auf dem aktuellsten Stand mit den neuesten Erkenntnissen der Grundlagenforschung! Lernen Sie die relevanten schulmedizinischen und integrativen Verfahren kennen und verstehen. Die Methoden sind zur direkten Umsetzung in die tägliche Praxis geeignet.“ Mit diesen Worten informiert der Haug-Verlag über ein neues Fachbuch, das zum Standardwerk der Schmerztherapie werden könnte. In ihrem „Lehrbuch Integrative Schmerztherapie“ haben Prof. Lorenz Fischer und Dr. med. Elmar T. Peuker wichtige Vertreter der konventionellen Schmerztherapie aber auch komplementärer Verfahren wie z. B. Akupunktur, Neuraltherapie, Homöopathie, Manuelle Therapie etc. in einem Buch vereint. Wann immer möglich, basieren die Empfehlungen auf wissenschaftlich gesicherten Daten. „Unser integrativer Ansatz soll dem Wohle der uns anvertrauten Patienten dienen“, erklären die beiden Herausgeber Prof. Lorenz Fischer und Dr. med. Elmar T. Peuker. „Mit dem Buch möchten wir die Informationsdefizite zwischen den mit Diagnose und Therapie betrauten Disziplinen abbauen sowie ein übergreifendes schmerztherapeutisches Verständnis im Sinne eines Behandlungsteams fördern“, so die Experten.

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Komplementär- und Alternativmedizin in Europa – gemeinsame Forschung für die Homöopathie (→ CAM)
Von Cornelia Bajic | 14.Oktober 2011

Die Komplementär- und Alternativmedizin (CAM) setzt ihren positiven Trend in Europa fort. Nach einer Umfrage (1) gaben 65 Prozent der europäischen Bevölkerung an, dass sie diese Form der Medizin in Anspruch genommen haben. Als Hauptgrund wurden der ganzheitliche Ansatz, die Wirksamkeit und die Tatsache genannt, dass die CAM den Schwerpunkt primär auf die Förderung der Gesundheit und nicht auf das Management der Krankheitssymptome legt.

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Pharma gegen Meinungsfreiheit? Boirons hausgemachte PR-Krise.
Von Bjoern Bendig | 27.September 2011

Im Juli dieses Jahres veröffentlichte der italienische Blogger Samuele Riva in zwei Artikeln seines Blogs (www.blogzero.it) kritische Inhalte zur Homöopathie. In den Beiträgen mit dem Titel „Homöopathie – Mythen und Legenden“ berichtete Riva, dass die französische Firma Boiron, weltweit der größte Hersteller homöopathischer Arzneien, ein Präparat namens oscillococcinum® gegen Grippe vermarktet, das kein pharmakologisch wirksames Molekül der Urtinktur enthalte. Grundsätzlich ist das nichts Neues – bei allen homöopathischen Arzneien ab einer Potenz von D23 ist das der Fall. Eine Abbildung des Produkts versah Samuele Riva mit dem Untertitel: „Verletzt ernsthaft die Intelligenz derer, die es kaufen.“ Für Blogger nicht unüblich, schmückte Riva seine Ausführungen mit „plakativen“ Formulierungen und der falschen Tatsachenbehauptung, dass es keinen wissenschaftlichen Beleg für die Wirksamkeit der Homöopathie gebe. Boiron drohte dem Blogger, nachdem der Versuch eines persönlichen Gesprächs gescheitert war, mit einer Klage wegen Verleumdung.

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Ärztliche Intuition als professionelle Entscheidungshilfe. „Wir wissen mehr, als wir sagen können“.
Von Dr. Andreas Zeuch | 13.September 2011

Am 12. Juni 2011 erschien in diesem Blog ein Artikel über die Rolle des Wissens bei ärztlichen Leitlinien. Die Autorin Cornelia Bajic zitierte die Ergebnisse einer repräsentativen Studie, derzufolge Wissen einen überraschend kleinen Einfluss auf die Umsetzung von Leitlininen habe. Zur Erinnerung nochmals kurz die Ergebnisse in verdichteter Form.

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Video: Homöopathie an einer Uniklinik. Interview mit Dr. med. Sigrid Kruse vom Dr. von Haunerschen Kinderspital.
Von Christoph Trapp | 31.August 2011
Das Modellprojekt „Homöopathie in der Pädiatrie“ wurde 1995 gegründet und ist bis heute einzigartig an einer Universitäts-Kinderklinik in Deutschland. Vorrangige Ziele dieses zu Beginn von der Carstens-Stiftung und heute u.a. von der AOK und Techniker Krankenkasse finanzierten Projekts: 1. Integration der Homöopathie in das Dr. von Hauner’sche Kinderspital in München. 2. Durchführung wissenschaftlicher Studien. HomoeopathieTV interviewte kürzlich Dr. med. Sigrid Kruse, die das Modellprojekt initiierte und es bis heute betreut.
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