Prof. Harald Walach: „Wissenschaft als Entdeckungsreise – mein Begriff von Wissenschaft“ (Teil 1)
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 17.März 2011
Wissenschafts-Magazine, -Sendungen und -Medien erlebten in den letzten Jahren einen großen Aufschwung. Das öffentliche Interesse an Forschung und neuen Erkenntnissen ist groß. Die teils inflationäre Nutzung des Begriffs „Wissenschaft“ garantiert allerdings weder Methodik noch Wissen. Nicht selten driftet Wissenschafts-Journalismus in naiven Szientismus voller neopositivistischer Vorurteile ab. Wissenschaft wird hier als ein quasidogmatisches System verstanden, in dem es fest in Beton gegossene Regeln, starre Grundsätze und unumstößliche Gegebenheiten gibt. Moderne und neuere Ansichten betrachten Wissenschaft jedoch vielmehr als einen hochkomplexen sozialen Vorgang, im Rahmen dessen es Interessen, Ressourcen und Meinungsbildungsprozesse gibt. Im folgenden Beitrag stellt der in Grenzbereichen der Wissenschaft tätige klinische Psychologe, Wissenschaftshistoriker und Philosoph Harald Walach sein Verständnis von Wissenschft dar.
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Deutscher Homöopathie-Kongress 2011, 2. – 4. Juni in Aachen – „Die Grenzen der Homöopathie ausloten“
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 6.März 2011
Die Homöopathie hat sich zu einem festen Bestandteil der Medizin entwickelt, nicht nur in der hausärztlichen Versorgung. Auch in Bereichen, wo sie vielleicht nicht direkt vermutet wird, ist sie inzwischen angekommen. Im Kinderkrankenhaus, auf der Intensivstation, in der Onkologie-Ambulanz im Universitäts-Klinikum oder in der Psychiatrie. Die 161. Jahrestagung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) vom 2. bis 4. Juni im Eurogress Aachen steht unter der Überschrift „Homöopathie grenzenlos? Grenzerfahrungen der ärztlichen Homöopathie in Wissenschaft und Praxis“.
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CAM-QUEST: die neue Datenbank der Carstens-Stiftung für klinische Studien zur Komplementärmedizin
Von Christoph Trapp | 2.März 2011
Die Abkürzung „CAM“ steht in der wissenschaftlichen Literatur für „Complementary and Alternative Medicine“. Damit sind komplementärmedizinische Therapieverfahren wie z. B. Naturheilverfahren, Homöopathie, Akupunktur oder Chirotherapie gemeint. CAM-QUEST ist der Name einer neuen Datenbank der Carstens-Stiftung für klinische Studien zur Komplementärmedizin sowie homöopathische Kasuistiken.
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Homöopathische „Überdosis“ und die „Aktion 10:23“
Von Cornelia Bajic und Curt Kösters | 9.Februar 2011
Ein offener Brief an die Damen und Herren „Skeptiker“
Dass die Aktion in dieser Form keinen Erkenntnisgewinn über die Homöopathie bringt, wurde an anderer Stelle bereits ausreichend dargelegt: ? DZVhÄ-Pressemeldung zur Aktion 10:23, ? Pro & Contra zur „Kampagne 10:23“ hier im Blog
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Pro & Contra zur „Kampagne 10:23“ der „Skeptiker“-Organisation GWUP e.V. (→ Homöopathie → „Überdosis“)
Von Claus Fritzsche | 4.Februar 2011
Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften, kurz GWUP, fordert Aktionisten „auf der ganzen Welt“ auf, an der globalen Aktion „Homöopathische Ãœberdosis“ am 5. Februar teilzunehmen, „um die Öffentlichkeit auf die Nutzlosigkeit homöopathischer Präparate aufmerksam zu machen“. Die politische Aktion versteht sich als Teil der internationalen 10:23-Kampagne, die von Mitgliedern der „Skeptiker“-Bewegung in Großbritannien entwickelt wurde. Was spricht für die Aktion homöopathische „Überdosis“? Welche Fakten sprechen gegen die Kampagne? Und welche Motive hat der Verein GWUP e.V. Der folgende Beitrag geht diesen Fragen nach.
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Pro & Contra zur „Kampagne 10:23“ der „Skeptiker“-Organisation GWUP e.V. (? Homöopathie ? „Überdosis“)
Von Claus Fritzsche | 4.Februar 2011
Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften, kurz GWUP, fordert Aktionisten „auf der ganzen Welt“ auf, an der globalen Aktion „Homöopathische Ãœberdosis“ am 5. Februar teilzunehmen, „um die Öffentlichkeit auf die Nutzlosigkeit homöopathischer Präparate aufmerksam zu machen“. Die politische Aktion versteht sich als Teil der internationalen 10:23-Kampagne, die von Mitgliedern der „Skeptiker“-Bewegung in Großbritannien entwickelt wurde. Was spricht für die Aktion homöopathische „Überdosis“? Welche Fakten sprechen gegen die Kampagne? Und welche Motive hat der Verein GWUP e.V. Der folgende Beitrag geht diesen Fragen nach.
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Schulmedizin und Alternativmedizin: der Dialog hat begonnen
Von Buelent Erdogan-Griese | 2.Februar 2011
Die Schulmedizin hat in den vergangenen Jahrzehnten beeindruckende Erfolge im Kampf gegen viele Krankheiten erzielen können. Dennoch setzen Millionen Deutsche und mit ihnen viele Ärztinnen und Ärzte auch auf alternativmedizinische Heilverfahren. In der Vergangenheit standen sich Schul- und Alternativmediziner oft unversöhnlich gegenüber, doch gibt es nun auch Versuche einer Annäherung.
Der Folgende Artikel wurde ursprünglich im Rheinischen Ärzteblatt (Januar 2011) publiziert. Das Rheinische Ärzteblatt ist das offizielle Mitteilungsblatt der Ärztekammer Nordrhein und der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein für den Landesteil Nordrhein (Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf). Die Ärztekammer Nordrhein ist die berufliche Vertretung für 52.000 Ärztinnen und Ärzte im Rheinland
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von Bülent Erdogan-Griese
Für die einen ist sie Scharlatanerie, bestenfalls unschädlicher Hokuspokus. Für die anderen ist sie ein zu Unrecht verschmähter, im Zuge der Technisierung verschütteter Teil der medizinischen Kunst: Seit Jahrzehnten schwelt in Deutschland ein mitunter dogmatisch geführter Streit um die Alternativmedizin und ihre Relevanz, ihre Chancen und Grenzen in einer schulmedizinisch und naturwissenschaftlich geprägten Gesundheitsversorgung. Lange Zeit standen sich Befürworter und Gegner einer Medizinrichtung, die auch als Komplementärmedizin firmiert, unversöhnlich gegenüber. Doch seit einigen Jahren entwickelt sich ein Dialog, der auch der Wirklichkeit Rechnung trägt: Etwa jeder zweite Deutsche hat Schätzungen zufolge zumindest schon einmal alternativmedizinische Methoden ausprobiert. Nach Angaben des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte praktizieren fast 60 Prozent der Hausärztinnen und Hausärzte eine oder mehrere Methoden der Komplementärmedizin. Etwa 60.000 Ärztinnen und Ärzte haben eine Zusatzweiterbildung in Naturheilverfahren, Homöopathie, Akupunktur oder Chirotherapie. Um Schulmedizin und Alternativmedizin wieder stärker in Kontakt miteinander zu bringen, gründete im Jahr 2000 ein Kreis von Ärzten und Wissenschaftlern bei der Ärztekammer Nordrhein in Düsseldorf das „Dialogforum Pluralismus in der Medizin“. Zu den Initiatoren gehört auch der Präsident der Ärztekammer Nordrhein und der Bundesärztekammer, Professor Dr. Jörg-Dietrich Hoppe. Anfang 2010 zog das Dialogforum nach Berlin um und ist seitdem bei der Bundesärztekammer angesiedelt.
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Homöopathische Hochpotenzen enthalten Nanopartikel der Ausgangssubstanz
Von Claus Fritzsche | 17.Januar 2011
Eine wissenschaftliche Arbeit indischer Forscher verblüfft die Fachwelt. In einer Untersuchung am renommierten Indian Institute of Technology (IIT) stellten sie unerwartet fest, dass homöopathische Hochpotenzen noch Atome bzw. Moleküle der Ausgangssubstanz enthielten. Prashant Satish Chikramane, Akkihebbal K. Suresh, Jayesh Ramesh Bellare und Shantaram Govind Kane analysierten sechs metallische homöopathische Arzneien in den Potenzstufen C6, C30 und C200. Mithilfe der Messverfahren Transmissionselektronenmikroskopie (TEM), Feinbereichsbeugung (SAED) und Atomemissionsspektroskopie (ICP-AES) konnten die indischen Forscher belegen, dass sich oberhalb der Potenzstufe C6 Nanopartikel mit einer relativ stabilen Konzentration von 80 bis 4000 Pikogramm je Milliliter in den Arzneimitteln befanden – es somit zu keiner weiteren Verdünnung mehr kam. Die Studie muss zwar noch unabhängig repliziert werden und lässt wichtige Fragen unbeantwortet. Es ist jedoch schon jetzt absehbar, dass sie zu einer bedeutenden Neuausrichtung der Homöopathie-Forschung führen kann. Wissenschaftler müssen nun untersuchen, ob auch Hormesis-Phänomene die stark divergierenden Studienergebnisse der homöopathischen Wirksamkeitsforschung erklären könnten.
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Die Metaanalyse von Matthias Egger auf dem Prüfstand. Interview mit Rainer Lüdtke. (→ The Lancet → Homöopathie)
Von Claus Fritzsche | 19.Dezember 2010
Im Jahr 2005 veröffentlichte Prof. Matthias Egger von der Universität Bern eine Metaanalyse, die klinische Studien zur Homöopathie und Schulmedizin gegenüberstellte. Egger und Kollegen kamen damals zu dem Ergebnis, dass Homöopathie allein auf dem Placeboeffekt beruhe. Die Schriftleitung der angesehenen medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet“ versah die Metaanalyse mit einem begleitenden Kommentar, in dem „das Ende der Homöopathie“ proklamiert wurde. Schon von Anfang an fragten sich Kritiker erstaunt, wie eine ganze Therapierichtung auf der Grundlage von nur acht Studien abschließend bewertet werden kann. Eine systematische Neuauswertung der Metaanalyse zeigt, dass die Hypothese, Homöopathie sei ein reines Placebophänomen, durch die Metaanalyse von Matthias Egger, Aijing Shang und Kollegen nicht so eindeutig und überzeugend gestützt wird, wie es die Autoren behaupten.
Dipl. Statistiker Rainer Lüdtke, Biometriker der Karl und Veronica Carstens-Stiftung, erläutert nachfolgend seine 2008 im „Journal of Clinical Epidemiology“ publizierte Re-Analyse der gerne falsch interpretierten Metaanalyse von Shang et al. 2005. Das Gespräch zeigt, wie stark Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeiten durch die Paradigmen, Plausibilitätsvorstellungen und handwerklichen Fehler von Wissenschaftlern geformt werden können.
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Die Metaanalyse von Matthias Egger auf dem Prüfstand. Interview mit Rainer Lüdtke. (? The Lancet ? Homöopathie)
Von Claus Fritzsche | 19.Dezember 2010
Im Jahr 2005 veröffentlichte Prof. Matthias Egger von der Universität Bern eine Metaanalyse, die klinische Studien zur Homöopathie und Schulmedizin gegenüberstellte. Egger und Kollegen kamen damals zu dem Ergebnis, dass Homöopathie allein auf dem Placeboeffekt beruhe. Die Schriftleitung der angesehenen medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet“ versah die Metaanalyse mit einem begleitenden Kommentar, in dem „das Ende der Homöopathie“ proklamiert wurde. Schon von Anfang an fragten sich Kritiker erstaunt, wie eine ganze Therapierichtung auf der Grundlage von nur acht Studien abschließend bewertet werden kann. Eine systematische Neuauswertung der Metaanalyse zeigt, dass die Hypothese, Homöopathie sei ein reines Placebophänomen, durch die Metaanalyse von Matthias Egger, Aijing Shang und Kollegen nicht so eindeutig und überzeugend gestützt wird, wie es die Autoren behaupten.
Dipl. Statistiker Rainer Lüdtke, Biometriker der Karl und Veronica Carstens-Stiftung, erläutert nachfolgend seine 2008 im „Journal of Clinical Epidemiology“ publizierte Re-Analyse der gerne falsch interpretierten Metaanalyse von Shang et al. 2005. Das Gespräch zeigt, wie stark Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeiten durch die Paradigmen, Plausibilitätsvorstellungen und handwerklichen Fehler von Wissenschaftlern geformt werden können.
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Antwort auf Jan Schweitzer – DIE ZEIT: Homöopathie, Evidenz und Plausibilität
Von Cornelia Bajic | 16.Dezember 2010
DIE ZEIT vom 9. Dezember 2010 trägt den Titel: „Das Geheimnis der Homöopathie.“ Die Grundaussagen: Die Homöopathie sei ein Placebo, aber ein wirksames. Die konventionelle Medizin sollte von ihr lernen.
Dieser Artikel ist ein Meilenstein. Nicht oft beschäftigt sich eines der großen deutschen Leitmedien ausführlich und gleichzeitig differenziert mit der Homöopathie – inclusive Pro- und Contra-Statements. Diese Tatsache ist zu würdigen – auch wenn einzelne inhaltliche Schwächen offensichtlich sind.
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Homöopathie und SPIEGEL (-fechterei)
Von Christoph Trapp | 26.November 2010
Vor einem „Rückfall ins Mittelalter“ warnt der SPIEGEL vom 22. November 2010. „Die Homöopathie breitet sich unaufhaltsam an deutschen Hochschulen aus“, heißt es in bewährter Spiegel-Schreibe. Etwas, das sich „unaufhaltsam“ ausbreitet, kann per se nur unheimlich und gefährlich sein. Das weiß man aus jedem Horror-Film. Was scheren da die Fakten. „Für Medizinstudenten sieht die neue Approbationsordnung die Homöopathie als Wahlpflichtfach vor.“ Dass das eine reine Kann-Bestimmung ist und die finale Gehirnwäsche des deutschen akademischen Nachwuchses noch vom Votum der jeweiligen medizinischen Fakultät abhängig ist, erfahren wir erst von der Carstens-Stiftung. Mit dem interessanten Rezept „Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen“ wollten Lauterbach und SPIEGEL übrigens schon im Juli das deutsche Gesundheitssystem vor dem Ruin bewahren. Der Vorschlag füllte das Sommerloch 2010, eignete sich jedoch nicht zur Kostensenkung. Nur 0,003 Prozent der Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen lassen sich so einsparen. SPIEGEL-Sturm im Wasserglas?
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Wie chronisch Kranke zu kompetenten Managern ihrer Erkrankung werden: Interview mit Dr. phil. Bettina Berger. (→ Patientenkompetenz, Patientenschulung)
Von Claus Fritzsche | 8.November 2010
Jede Zeit hat ihre eigenen Volkskrankheiten. Prägte noch vor 100 Jahren die Angst vor Seuchen, Epidemien, Bakterien und Viren unser Gesundheitssystem, so beschäftigen uns heute chronische Krankheiten. Ob Hypertonie, Herzkrankheiten, Diabetes Mellitus, Arthritiden, Asthma Bronchiale oder Depression, etwa 40% aller Bundesbürger gelten als chronisch Krank.
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Wie chronisch Kranke zu kompetenten Managern ihrer Erkrankung werden: Interview mit Dr. phil. Bettina Berger. (? Patientenkompetenz, Patientenschulung)
Von Claus Fritzsche | 8.November 2010
Jede Zeit hat ihre eigenen Volkskrankheiten. Prägte noch vor 100 Jahren die Angst vor Seuchen, Epidemien, Bakterien und Viren unser Gesundheitssystem, so beschäftigen uns heute chronische Krankheiten. Ob Hypertonie, Herzkrankheiten, Diabetes Mellitus, Arthritiden, Asthma Bronchiale oder Depression, etwa 40% aller Bundesbürger gelten als chronisch Krank. Behandeln Ärzte und Ärztinnen chronische Krankheiten effektiv? „Oftmals nicht effektiv genug“, sagt Dr. Bettina Berger, Studienkoordinatorin am Lehrstuhl für Medizintheorie und Komplementärmedizin der Universität Witten/Herdecke und Expertin für Versorgungsforschung, Qualitative Forschung und Patientenkompetenz. Die wachsende Nachfrage nach komplementärmedizinischen Verfahren ist auch ein Ausdruck der Unzufriedenheit der Patienten mit ihrer Behandlung im herkömmlichen Setting. Was ihnen nachhaltig helfen konnte, das schildert Dr. Bettina Berger im folgenden Interview.
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Homöopathische Arzneimittelprüfung aus wissenschaftlicher Sicht. Vorträge von Dr. med. Michael Teut und Dipl.-Stat. Rainer Lüdtke. (→ Organon 2010-Veranstaltung)
Von Karen Hoffschulte | 2.November 2010
Die Veranstaltungsreihe des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte zum 200-jährigen Jubiläum des Grundlagenwerks der Homöopathie führte am 6. Oktober 2010 nach Essen. Im ansprechenden Ambiente der Philharmonie lautete das Thema des Abends: „Wissenschaft und Arzneimittelprüfung“. Dass dieser auf den ersten Blick recht trocken anmutende Titel nicht abschreckend wirkte, bewies die stolze Besucherzahl von rund 90 Zuhörern. Beide Referenten, Dr. Michael Teut und Dipl.-Stat. Rainer Lüdtke, stehen im engen Zusammenhang zur Karl und Veronica Carstens-Stiftung, die gemeinsam mit dem DZVhÄ zur Veranstaltung einlud.
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Homöopathische Arzneimittelprüfung aus wissenschaftlicher Sicht. Vorträge von Dr. med. Michael Teut und Dipl.-Stat. Rainer Lüdtke. (? Organon 2010-Veranstaltung)
Von Karen Hoffschulte | 2.November 2010
Die Veranstaltungsreihe des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte zum 200-jährigen Jubiläum des Grundlagenwerks der Homöopathie führte am 6. Oktober 2010 nach Essen. Im ansprechenden Ambiente der Philharmonie lautete das Thema des Abends: „Wissenschaft und Arzneimittelprüfung“. Dass dieser auf den ersten Blick recht trocken anmutende Titel nicht abschreckend wirkte, bewies die stolze Besucherzahl von rund 90 Zuhörern. Beide Referenten, Dr. Michael Teut und Dipl.-Stat. Rainer Lüdtke, stehen im engen Zusammenhang zur Karl und Veronica Carstens-Stiftung, die gemeinsam mit dem DZVhÄ zur Veranstaltung einlud.
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Homöopathie in der Intensivmedizin: Interview mit Prof. Dr. Michael Frass, Internist, Intensivmediziner, Homöopath
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 21.Oktober 2010
„In einem modernen wissenschaftlichen Kontext scheint es vielleicht zunächst befremdlich, ein Buch vorzulegen, das dem Einsatz homöopathischer Medikamente in der Notfall- und Intensivmedizin gewidmet ist.“ Mit diesen Worten leiten Michael Frass und Martin Bündner ihr Fachbuch „Homöopathie in der Intensiv- und Notfallmedizin“ ein. Mitherausgeber Prof. Dr. Michael Frass ist Oberarzt, Universitätsprofessor, Internist, Intensivmediziner und Homöopath an der Klinik für Innere Medizin I am Wiener AKH. Michael Frass kennt die Vorbehalte gegenüber der Homöopathie (insgesamt und besonders in der Notfallmedizin), ist von ihrem medizinischen Nutzen jedoch aufgrund praktischer Erfahrungen voll überzeugt. Die Carl und Veronica Carstens-Stiftung attestierte seinem Fachbuch ein „hohes wissenschaftliches Niveau“. Björn Bendig sprach mit Michael Frass über die besonderen Herausforderungen der Homöopathie speziell in der Intensivmedizin.
Foto: Prof. Dr. Michael Frass
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WissHom: Interview mit Angelika Gutge-Wickert und Curt Kösters zur Gründung der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie am 11. November 2010
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 18.Oktober 2010
Seit Sommer 2008 bereitet eine Initiativgruppe aus dem Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) die Gründung einer Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie (WissHom) vor. Die Gründung von WissHom erfolgt im Veranstaltungszentrum Schloss Köthen im Rahmen des 10. Internationalen Coethener Erfahrungsaustausches (ICE 10). Zur Gründungssitzung am Donnerstag, 11. November 2010, von 12 bis 14.30 Uhr, sind alle an wissenschaftlicher Homöopathie interessierten Ärztinnen und Ärzte herzlich eingeladen!
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DZVhÄ gründet Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom)
Von Cornelia Bajic | 12.Oktober 2010
Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) lädt am 11. November 2010 nach Köthen in Sachsen-Anhalt ein, um die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom) zu gründen. Namhafte Referentinnen und Referenten, darunter Prof. Dr. Hans-Peter Dürr und Prof. Dr. Dr. Harald Walach, treffen sich im Rahmen des 10. Internationalen Coethener Erfahrungsaustauschs. WissHom-Mitglied kann jeder Arzt sowie jeder in der Forschung und Lehre tätige Wissenschaftler werden, der sich den Aufgaben und Zielen der Gesellschaft verpflichtet fühlt. Voraussetzung ist die Approbation oder der Nachweis des abgeschlossenen Hochschulstudiums und eine Beschreibung der eigenen wissenschaftlichen Tätigkeit, die bereits praktiziert oder angestrebt wird. Organisatorische Details finden sich im hier verlinkten Einladungsflyer.
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„Der gute Arzt aus interdisziplinärer Sicht – Ergebnisse eines Expertentreffens.“ Von Prof. Dr. med. Claudia M. Witt (Hrsg.)
Von DZVhÄ Homöopathie.Blog | 23.September 2010
Was zeichnet einen guten Arzt bzw. eine gute Ärztin des Jahres 2010 aus? Glaubt man den Ergebnissen einer Expertentagung, die im Februar 2009 auf Einladung von Prof. Claudia M. Witt (Univ.-Professorin für Komplementärmedizin an der Charité) in Berlin stattfand, so führen weder eine längere Ausbildung noch eine längere Praxiserfahrung zwangsläufig zu besseren therapeutischen Ergebnissen. Frau Witt hat sich auf die Suche nach dem „guten Arzt“ begeben und dabei Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten um ihre Meinung dazu gebeten. Die Expertenrunde kam u. a. zu folgendem Konsens: „Ein guter Arzt ist fachlich kompetent und versucht, ein möglichst gutes therapeutisches Setting zu schaffen. In diesem zeigt er Handlungsoptionen auf, lässt den Patienten mit diesen aber nicht allein und bietet auch Beratung an bzw. vermittelt Informationen zum Selbstmanagement. Er versteht sich zudem als Teil eines interprofessionellen Netzwerkes, in dem verschiedene Kompetenzen zusammen kommen und sich ergänzen.“
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