{"id":4734,"date":"2012-06-05T13:57:01","date_gmt":"2012-06-05T13:57:01","guid":{"rendered":"http:\/\/dzvhae-homoeopathie-blog.de\/?p=4734"},"modified":"2012-08-02T06:59:35","modified_gmt":"2012-08-02T06:59:35","slug":"%e2%80%9eskeptiker%e2%80%9c-kongress-iqwig-chef-jurgen-windeler-halt-%e2%80%9e%e2%80%9aartenschutz%e2%80%98-der-komplementaren-medizin-in-der-deutschen-gesundheitsgesetzgebung%e2%80%9c-wissenschaftli","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dzvhae-homoeopathie-blog.de\/?p=4734","title":{"rendered":"\u201eSkeptiker\u201c-Kongress: IQWiG-Chef J\u00fcrgen Windeler h\u00e4lt \u201e\u201aArtenschutz\u2018 der komplement\u00e4ren Medizin in der deutschen Gesundheitsgesetzgebung\u201c wissenschaftlich und praktisch f\u00fcr unbegr\u00fcndet."},"content":{"rendered":"<p><strong>Vom 18. bis 20. Mai fand in Berlin der sechste <a href=\"http:\/\/www.worldskeptics.org\/de\/programm\" target=\"_blank\">Weltkongress der \u201eSkeptiker\u201c<\/a> statt, der von der <a href=\"http:\/\/www.skeptizismus.de\/\" target=\"_blank\">\u201eGesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften\u201c (GWUP)<\/a> organisiert wurde. Die GWUP ist laut einer <a href=\"http:\/\/www.psychophysik.com\/de\/glaubenssysteme\/skeptiker\/896-das-skeptiker-syndrom-zur-mentalitat-der-gwup\" target=\"_blank\">Studie des Heidelberger Soziologen Dr. Edgar Wunder<\/a> (Mitbegr\u00fcnder der GWUP und Ex-Chefredakteur des Vereinsblatts \u201eSKEPTIKER\u201c) eine ideologisch motivierte <span style=\"color: #993300;\">\u201eGesinnungsgemeinschaft\u201c<\/span> und ein <span style=\"color: #993300;\">\u201eKampfverband\u201c <\/span>gegen alles, was der etablierten Wissenschaft aus Sicht selbst ernannter \u201eSkeptiker\u201c zuwiderlaufe. Wunder verlie\u00df den Verein. Mit wissenschaftlicher Aufkl\u00e4rung habe die GWUP nichts zu tun, vielmehr betreibe sie \u201eMeinungsmache\u201c. Etwa 300 Teilnehmer z\u00e4hlte der Weltkongress der Skeptiker.<\/strong><br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" title=\"Prof. Dr. med. J\u00fcrgen Windeler\" src=\"http:\/\/dzvhae-homoeopathie-blog.de\/images\/137_Prof_Juergen_Windeler.jpg\" alt=\"\" width=\"418\" height=\"297\" \/><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<h2>Zweifel an der Neutralit\u00e4t<\/h2>\n<p>Zu den Rednern geh\u00f6rte <strong><a href=\"https:\/\/www.iqwig.de\/index.1101.html\" target=\"_blank\">J\u00fcrgen Windeler<\/a><\/strong>, Direktor des <a href=\"https:\/\/www.iqwig.de\/\" target=\"_blank\">Instituts f\u00fcr Qualit\u00e4t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)<\/a>. Das IQWiG gilt als unabh\u00e4ngiges wissenschaftliches Institut zur Untersuchung von Nutzen und Schaden medizinischer Ma\u00dfnahmen an Patienten. Das Institut informiert \u00fcber m\u00f6gliche Vor- und Nachteile verschiedener Diagnose- und Therapieverfahren. In seinem Vortrag <span style=\"color: #993300;\"><strong>\u201eKein Unterschied in den Methoden \u2013 Auswertung des Nutzens von konventioneller und komplement\u00e4rer Medizin\u201c<\/strong><\/span> fand Windeler deutliche Worte, die zeigen, welche Haltung der oberste Medizinpr\u00fcfer in Deutschland gegen\u00fcber <em>komplement\u00e4rmedizinischen Heilmethoden <\/em>einnimmt. Die <a href=\"http:\/\/www.gwup.org\/ueber-uns-uebersicht\/wiw\" target=\"_blank\">Mitgliedschaft von Windeler bei der GWUP<\/a>, die ihn auf ihrer Website als \u201eprominenten Skeptiker\u201c in Szene setzt, <span style=\"color: #993300;\"><strong>steht allerdings im Widerspruch zum Anspruch des IQWiG<\/strong><\/span>.<\/p>\n<h2><span style=\"color: #000000;\">J\u00fcrgen Windeler: \u201eDie Evidenzbasierte Medizin stellt die Frage, ob es einen Nutzen gibt \u2013 nicht wie dieser zustande kommt.\u201c<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"color: #333399;\"><em>\u201eIch will nichts mit dem Etikett komplement\u00e4re oder alternative Medizin zu tun haben\u201c<\/em><\/span>, stimmte Windeler zu Beginn seines Vortrags das Plenum im Saal des Berlin Crowne Plaza ein und erntete Zuspruch. Der <em>Deutsche Zentralverein hom\u00f6opathischer \u00c4rzte (DZVh\u00c4)<\/em> fordert gemeinsam mit anderen Komplement\u00e4rmedizinern regelm\u00e4\u00dfig eine Vielfalt in der medizinischen Forschungsmethodik und Evaluation. Dazu sagte Windeler: <span style=\"color: #333399;\"><em>\u201eEs stellt sich dabei die Frage, ob es medizinische Gr\u00fcnde f\u00fcr eine solche Differenzierung gibt. Aus meiner Sicht gibt es diese nicht.\u201c<\/em><\/span> Dar\u00fcber hinaus \u00e4u\u00dferte sich der wichtigste Medizin-Gutachter Deutschlands zur Sonderstellung der Besonderen Therapierichtungen durch das <a href=\"http:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/sgb_5\/\" target=\"_blank\">f\u00fcnfte Sozialgesetzbuch (SGB V)<\/a>. Der <span style=\"color: #333399;\"><em>\u201eArtenschutz\u201c <\/em><\/span>der komplement\u00e4ren Medizin in der Gesetzgebung sei <span style=\"color: #333399;\"><em>\u201ewissenschaftlich und praktisch total unbegr\u00fcndet\u201c<\/em><\/span>, so Windeler. Die Evidenzbasierte Medizin (EBM) untersuche den Nutzen einer Behandlungsmethode f\u00fcr die Patienten, erkl\u00e4rte Windeler. <strong>Auf durchaus existierende positive Ergebnisse f\u00fcr komplement\u00e4rmedizinische Heilmethoden aus der Versorgungsforschung \u2013 per Definition die Erforschung des Erfolgs von Heilmethoden unter Alltags- und Praxisbedingungen \u2013 ging der IQWiG-Chef in diesem Kontext allerdings mit keinem Wort ein.<\/strong> Daf\u00fcr nahm er zu dem Argument der hom\u00f6opathischen \u00c4rzte Stellung, die Heilmethode rege die Selbstheilungskr\u00e4fte des Patienten an: <span style=\"color: #333399;\"><em>\u201eDas Wichtigste ist, dass diese Frage der Selbstheilungskr\u00e4fte f\u00fcr die Medizin nicht weiter relevant ist. Denn die Evidenzbasierte Medizin stellt die Frage, ob es einen Nutzen gibt \u2013 nicht wie dieser zustande kommt.\u201c<\/em><\/span> Neben diesen Ausf\u00fchrungen berichtete Windeler den angereisten \u201eSkeptikern\u201c auch von seiner privaten Meinung, vor dessen Hintergrund sich seine \u201esachlichen Ausf\u00fchrungen\u201c durchaus erkl\u00e4ren. <span style=\"color: #333399;\"><em>\u201eIch pers\u00f6nlich akzeptiere die Begriffe komplement\u00e4re und alternative Medizin in keiner Weise\u201c<\/em><\/span>, so Windeler. Den Schlusspunkt des Vortrags setzte er mit einem Hinweis auf ein hom\u00f6opathisches Arzneimittel in einer Potenz, die nach der Avogadro-Zahl kein Molek\u00fcl eines Wirkstoffes mehr enthalten kann, was bei den Zuh\u00f6rern f\u00fcr allgemeine Erheiterung sorgte. Das kollektive Lachen mischte sich mit engagiertem Applaus.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">x<\/span><\/p>\n<h2>Der DZVh\u00c4 hat bei J\u00fcrgen Windeler nachgehakt \u2013 insbesondere zur Bedeutung der Versorgungsforschung<\/h2>\n<p><span style=\"color: #333399;\"><em>\u201eDer Begriff Versorgungsforschung besagt, dass hier Forschung in der Versorgung stattfinden soll. Diese Zielsetzung ist sehr wichtig, denn wir wissen \u00fcber die Praxis der Versorgung nur wenig. Dort, wo der Nutzen von Interventionen von Interesse ist, sind die f\u00fcr eine solche Fragestellung geeigneten Forschungsmethoden \u2013 also <strong>vergleichende prospektive Studien<\/strong> \u2013 durchzuf\u00fchren\u201c<\/em><\/span>, erkl\u00e4rte Windeler. Diese Haltung begr\u00fc\u00dft der <em>DZVh\u00c4<\/em>. <strong>Denn genau solche Studien \u2013 wenn auch aufgrund mangelnder Forschungsf\u00f6rderung in \u00fcberschaubarer Zahl \u2013 liegen in der Versorgungsforschung zur Hom\u00f6opathie bereits vor.<\/strong> Beispielsweise von Professorin Claudia Witt von der Charit\u00e9 Berlin: <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/18346624\" target=\"_blank\">\u201eHomoeopathic versus conventional treatment of children with eczema: A comparative cohort study\u201c<\/a>. Fazit der Studie: Es gab keine relevanten Unterschiede im Behandlungserfolg zwischen den Gruppen von Kindern, die entweder <em>konventionell <\/em>oder <em>hom\u00f6opathisch <\/em>aufgrund ihrer Neurodermitis behandelt wurden.<\/p>\n<p>Akzeptiert Windeler also im logischen Umkehrschluss die \u00e4rztliche Hom\u00f6opathie bei Neurodermitis als wissenschaftlich abgesicherte und gleichwertige Behandlung zur konventionellen Medizin? Mit der Sachlage konfrontiert, erkl\u00e4rte Windeler, dass ein Aspekt sehr wichtig sei: Der Umstand, dass in einer solchen Studie kein Unterschied im Behandlungserfolg zwischen konventioneller und hom\u00f6opathischer Behandlung gefunden wurde, k\u00f6nne sehr vielf\u00e4ltige Ursachen haben und <span style=\"color: #333399;\"><em>\u201enicht nur die Interpretation, dass A genauso gut ist wie B\u201c<\/em><\/span>, so der IQWiG-Chef. <strong>Darf also nicht sein, was nicht sein kann \u2013 ganz im Sinne der \u201eSkeptiker\u201c?<\/strong> Die Frage, ob die Hom\u00f6opathie bei Neurodermitis aufgrund der Witt-Studie eine wissenschaftlich abgesicherte, wirksame Behandlungsmethode sei, impliziere, dass es hier \u201epositive Effekte\u201c gebe, so Windeler. <span style=\"color: #333399;\"><em>\u201eDas ist aus der Studie aber durchaus nicht klar.\u201c <\/em><\/span>Dar\u00fcber hinaus bekr\u00e4ftigte er noch einmal seine grunds\u00e4tzliche Auffassung zum SGB V und einer Methodenpluralit\u00e4t in der Medizinforschung:<span style=\"color: #333399;\"><em> \u201eDie Sonderstellung der \u201abesonderen Therapierichtungen\u2018 ist wissenschaftlich oder medizinisch nicht gerechtfertigt\u201c<\/em><\/span>, und <em><span style=\"color: #333399;\">\u201ePluralit\u00e4t im Sinne gleichwertiger anderer Methoden braucht es nicht, gibt es nicht und ist auch nicht zu erwarten.\u201c<\/span><\/em><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">x<\/span><\/p>\n<h2>Kongressvortr\u00e4ge voller neopositivistischer Vorurteile<\/h2>\n<p>Windelers Ausf\u00fchrungen reihen sich nahtlos in die Behauptungen anderer Referenten und das Weltbild des sechsten Weltkongresses der \u201eSkeptiker\u201c ein. So sagte beispielsweise Dittmar Graf, Professor f\u00fcr Biologie an der Universit\u00e4t Dortmund: <span style=\"color: #333399;\"><em>\u201eDie Evolution ist keine wissenschaftliche Theorie, sie ist ein Fakt. Sie ist die Wahrheit.\u201c<\/em><\/span> Und die amerikanische Evolutionsexpertin Eugenie C. Scott beklagte, dass sich Kritiker der \u201eSkeptiker\u201c argumentativ auf <span style=\"color: #333399;\"><em>\u201eihre Kultur, Ideologie und die Presse- und Meinungsfreiheit\u201c<\/em><\/span> st\u00fctzen. Formulierungen dieser Art weisen auf erhebliche <span style=\"color: #993300;\"><strong>neopositivistische Vorurteile<\/strong><\/span> hin, die (in den Worten von Prof. Harald Walach ausgdr\u00fcckt) <span style=\"color: #333399;\"><em>\u201edazu f\u00fchren, dass die Autoren <strong>Wissenschaft als ein quasidogmatisches System verstehen<\/strong>, in dem es unersch\u00fctterliche Regeln, unersch\u00fctterliche Grunds\u00e4tze und unersch\u00fctterliche Gegebenheiten gibt. Dies ist gegen die moderne und neuere Ansicht von der Wissenschaft als einem hochkomplexen sozialen Prozess, in dem es einen Austausch zwischen materieller Umwelt und in ihr agierender Wissenschaftler inmitten eines Interessengef\u00fcges und inmitten eines Zugangs zu Ressourcen und Kommunikationsmitteln gibt. Die beste Referenz hierf\u00fcr ist Bruno Latour,<\/em><\/span> <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/3518291955\/clausfritzsch-21\" target=\"_blank\">\u201e<\/a><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/3518291955\/clausfritzsch-21\" target=\"_blank\"> Die Hoffnung der Pandora<\/a><span style=\"font-family: Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif; color: #000000;\"><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/3518291955\/clausfritzsch-21\" target=\"_blank\">\u201c<\/a>, <span style=\"color: #333399;\"><em>Frankfurt: Suhrkamp 2000<\/em><\/span><\/span><span style=\"color: #333399;\"><em>\u201c<\/em><\/span>. Siehe hierzu auch: <a href=\"http:\/\/dzvhae-homoeopathie-blog.de\/?p=1859\" target=\"_self\"><strong>\u201eWissenschaft als Entdeckungsreise \u2013 mein Begriff von Wissenschaft\u201c<\/strong><\/a> von Prof. Harald Walach.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">x<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">x<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Nachtrag vom 02.08.2012:<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">x<\/span><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.cam-media-watch.de\/?p=9432\" target=\"_blank\"><strong>Prof. J\u00fcrgen Windeler l\u00f6st Debatte aus: MdB Birgitt Bender, MdB Dr. Martina Bunge und der GKV-Spitzenverband beantworten Fragen zum IQWiG-Chef.<\/strong><\/a><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">x<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">x<\/span><\/p>\n<h2>Links zum Thema:<\/h2>\n<p><strong><span style=\"color: #993300;\">\u00dcbersicht zum Stand der Forschung:<\/span> <a href=\"http:\/\/www.informationen-zur-homoeopathie.de\/?page_id=41\" target=\"_blank\">Klinische Forschung zur Hom\u00f6opathie, www.informationen-zur-homoeopathie.de<\/a><\/strong><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">x<\/span><br \/>\n<a href=\"http:\/\/dzvhae-homoeopathie-blog.de\/?p=2737\" target=\"_self\"><strong>\u201eViele Wahrheiten\u201c in der Wissenschaft. \u2013 Sechs Perspektiven zum aktuellen Stand der Hom\u00f6opathie-Forschung.<\/strong><\/a><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">x<\/span><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.psychophysik.com\/h-blog\/?p=10937\" target=\"_blank\"><strong>J\u00fcrgen Windeler: die hellen und dunklen Seiten des neuen IQWiG-Chefs<\/strong><\/a><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">x<\/span><br \/>\n<a href=\"http:\/\/gwup-skeptiker.blogspot.de\/2010\/06\/unglaublich-jurgen-windeler-wird-neuer.html\" target=\"_blank\"><strong>Vorsicht Ideologie: J\u00fcrgen Windeler wird neuer IQWiG-Chef. \u00dcber den seltsamen Verein GWUP e.V. und sog. Skeptiker.<\/strong><\/a><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">x<br \/>\nx<br \/>\nx<\/span><br \/>\n<a href=\"http:\/\/dzvhae-homoeopathie-blog.de\/\" target=\"_self\"><strong>Home<\/strong><\/a><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">x<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 18. bis 20. Mai fand in Berlin der sechste Weltkongress der \u201eSkeptiker\u201c statt, der von der \u201eGesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften\u201c (GWUP) organisiert wurde. 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