{"id":3580,"date":"2011-10-27T10:07:20","date_gmt":"2011-10-27T10:07:20","guid":{"rendered":"http:\/\/dzvhae-homoeopathie-blog.de\/?p=3580"},"modified":"2011-10-27T10:07:49","modified_gmt":"2011-10-27T10:07:49","slug":"wegweisend-%e2%80%9elehrbuch-integrative-schmerztherapie%e2%80%9c-von-prof-lorenz-fischer-und-dr-med-elmar-t-peuker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dzvhae-homoeopathie-blog.de\/?p=3580","title":{"rendered":"Wegweisend: \u201eLehrbuch Integrative Schmerztherapie\u201c von Prof. Lorenz Fischer und Dr. med. Elmar T. Peuker"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u201eSchmerztherapie auf dem aktuellsten Stand mit den neuesten Erkenntnissen der Grundlagenforschung! Lernen Sie die relevanten schulmedizinischen und integrativen Verfahren kennen und verstehen. Die Methoden sind zur direkten Umsetzung in die t\u00e4gliche Praxis geeignet.\u201c Mit diesen Worten informiert der Haug-Verlag \u00fcber ein neues Fachbuch, das zum Standardwerk der Schmerztherapie werden k\u00f6nnte. In ihrem <a href=\"http:\/\/www.neuraltherapie-blog.de\/?p=5199\" target=\"_blank\">\u201eLehrbuch Integrative Schmerztherapie\u201c<\/a> haben Prof. Lorenz Fischer und Dr. med. Elmar T. Peuker wichtige Vertreter der konventionellen Schmerztherapie aber auch komplement\u00e4rer Verfahren wie z. B. Akupunktur, Neuraltherapie, Hom\u00f6opathie, Manuelle Therapie etc. in einem Buch vereint. Wann immer m\u00f6glich, basieren die Empfehlungen auf wissenschaftlich gesicherten Daten. <span style=\"color: #333399;\"><em>\u201eUnser integrativer Ansatz soll dem Wohle der uns anvertrauten Patienten dienen\u201c<\/em><\/span>, erkl\u00e4ren die beiden Herausgeber Prof. Lorenz Fischer und Dr. med. Elmar T. Peuker. <span style=\"color: #333399;\"><em>\u201eMit dem Buch m\u00f6chten wir die Informationsdefizite zwischen den mit Diagnose und Therapie betrauten Disziplinen abbauen sowie ein \u00fcbergreifendes schmerztherapeutisches Verst\u00e4ndnis im Sinne eines Behandlungsteams f\u00f6rdern\u201c<\/em><\/span>, so die Experten.<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/3830473826\/ref=as_li_tf_til?tag=clausfritzsch-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3830473826&amp;adid=014KX10AT1F5ST00AYCW&amp;\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" title=\"\u201eLehrbuch Integrative Schmerztherapie\u201c von Prof. Lorenz Fischer und Dr. med. Elmar T. Peuker\" src=\"http:\/\/dzvhae-homoeopathie-blog.de\/images\/102_Lehrbuch_Integrative_Schmerztherapie.jpg\" alt=\"\" width=\"418\" height=\"444\" \/><\/a><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<h2>Integrative Ans\u00e4tze sind gefragt<\/h2>\n<p>Rund 100 Mio. B\u00fcrger der EU leiden an <em>chronischen Schmerzen<\/em> <a href=\"http:\/\/oesg.t3-hoster.de\/fileadmin\/schmerzgesellschaft\/pdf\/Presseberichte_2011\/PA_Bernatzky_12.10.11_FREI.pdf\" target=\"_blank\">(1)<\/a>. Darunter versteht man Schmerzen, die mindestens drei Monate bestehen oder nach vollst\u00e4ndiger Heilung einer Verletzung fortbestehen. 63 Prozent der Schmerzpatienten leiden an R\u00fcckenschmerzen, 48 Prozent an Gelenkschmerzen, 30 Prozent an Genickschmerzen und 21 Prozent an Schmerzen aufgrund von Arthritis <a href=\"http:\/\/www.efic.org\/index.asp?sub=0qvOVD192JaRkW\" target=\"_blank\">(2)<\/a>. Prof. G\u00fcnther Bernatzky, Pr\u00e4sident der <a href=\"http:\/\/www.oesg.at\/\" target=\"_blank\">\u00d6sterreichischen Schmerzgesellschaft (\u00d6SG)<\/a>, forderte k\u00fcrzlich anl\u00e4sslich der <a href=\"http:\/\/www.efic.org\/index.asp?sub=F8AMLHLAP9216P&amp;topicsid=159#view\" target=\"_blank\">\u201eEuropean Week against Pain\u201c<\/a> mehr multimodale Schmerztherapien, die Medikamente, Medizintechnik, physikalische Medizin, Psychotherapie und Komplement\u00e4rmedizin aufeinander abstimmen und kombinieren. Aus komplement\u00e4rmedizinischer Sicht sind <em>Schmerzmedikamente <\/em>jedoch nur eine Ultima Ratio, der letztm\u00f6gliche Weg, da sie Schmerzen nur unterdr\u00fccken (nicht heilen) und das Risiko von Nebenwirkungen und Medikamentenabh\u00e4ngigkeit beinhalten. Einigkeit besteht unter Experten allerdings, dass <em>integrative Ans\u00e4tze<\/em> gefordert sind, die unterschiedliche therapeutische Optionen ber\u00fccksichtigen und auf die individuellen Besonderheiten von Patienten abgestimmt werden m\u00fcssen. An erster Stelle steht das Wohl der Patienten und nicht die Pr\u00e4ferenz f\u00fcr eine Therapie.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" title=\"Hom\u00f6opathie in der Schmerzbehandlung\" src=\"http:\/\/dzvhae-homoeopathie-blog.de\/images\/103_Homoeopathie_in_der_Schmerzbehandlung.jpg\" alt=\"\" width=\"418\" height=\"387\" \/><br \/>\n<em>Inhalt von Kapitel 18: Hom\u00f6opathie in der Schmerzbehandlung, \u201eLehrbuch Integrative Schmerztherapie\u201c<\/em>, <em>Haug, 24.08.2011<\/em><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">x<\/span><\/p>\n<h2>Patientennutzen steht im Vordergrund<\/h2>\n<p>Genau darum geht es auch den Herausgebern und Autoren des \u201eLehrbuchs Integrative Schmerztherapie\u201c. Was genau welchem Patienten hilft, das h\u00e4ngt u.a. vom jeweiligen Krankheitsbild und dem subjektiven Schmerzempfinden des Patienten ab. Fischer und Peuker haben bewusst auch erfahrungsmedizinisch begr\u00fcndete therapeutische Sichtweisen und Empfehlungen zugelassen, bei denen nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt ist, in welchem Ma\u00dfe sie <em>spezifisch <\/em>oder <em>unspezifisch <\/em>wirken. Entscheidend ist ausschlie\u00dflich, <em>dass <\/em>sie wirken und den Patienten nutzen. Welche starken therapeutischen Optionen jenseits von Schmerzmedikamenten bestehen, das erl\u00e4utert Prof. Stefan Schmidt in einem ZEIT-Interview:<\/p>\n<p><span style=\"color: #333399;\"><em>\u201eSchmerz ist nicht gleich Schmerz. Derselbe k\u00f6rperliche Stimulus kann mal als mehr, mal als weniger unangenehm und schmerzhaft erlebt werden. Wir verf\u00fcgen \u00fcber ein ausgefeiltes Netzwerk der Schmerzverarbeitung im Gehirn, das bestimmt, wie wir Schmerz wahrnehmen und wie wir darunter leiden\u201c<\/em><\/span> <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/07\/M-Schmerz-Schmidt\" target=\"_blank\">(3)<\/a>.<\/p>\n<p>Weil die menschliche Psyche und unser Umgang mit Stress rund um die Entstehung chronischer Schmerzen eine gro\u00dfe Rolle spielt, etabliert sich die \u201eAchtsamkeitsbasierte Stressbew\u00e4ltigung\u201c schon seit Jahren immer st\u00e4rker. Diese Methode wurde vom Mediziner Jon Kabat-Zinn entwickelt und kommt heute in vielen Therapiezentrem zum Einsatz.<\/p>\n<h2>Hom\u00f6oapthie in der Schmerztherapie<\/h2>\n<p>Mit dem \u201eLehrbuch Integrative Schmerztherapie\u201c wird die Hom\u00f6pathie erstmals in einem etablierten Fachbuch zur Schmerztherapie als therapeutische Option ber\u00fccksichtigt. Das spiegelt nicht nur die praktische Erfahrung vieler tausend hom\u00f6opathisch arbeitender \u00c4rzte und Heilpraktiker wieder. Auch in der wissenschaftlichen Literatur finden sich deutliche Hinweise darauf, dass Hom\u00f6opahtie in einer ganzheitlich orientierten Schmerzbehandlung Sinn macht, da eine hom\u00f6opathische Behandlung die Selbstregulationsf\u00e4higkeit des menschlichen Organismus stimuliert. Die Literaturdatenbank <a href=\"http:\/\/cam-quest.org\" target=\"_blank\">CAM-QUEST\u00ae<\/a> listet in der Kategorie <em>Hom\u00f6opathie und Nervensystem<\/em> im Moment 58 wissenschaftliche Untersuchungen auf. Neben kleinen Studien mit explorativem Charakter finden sich hier auch qualitativ hochwertige Arbeiten wie die Studie <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/20423206\" target=\"_blank\">\u201eHomeopathic treatment of patients with migraine: a prospective observational study with a 2-year follow-up period\u201c<\/a> von Prof. Dr. med. Claudia M. Witt, Dipl.-Stat. Rainer L\u00fcdtke und Prof. Dr. med. Stefan N. Willich aus dem Jahr 2010. Witt, L\u00fcdtke und Willich untersuchten den Effekt individualisierter Hom\u00f6opathie bei Patienten mit Migr\u00e4ne und kommen zu dem Fazit: <span style=\"color: #333399;\"><em>\u201eIn this observational study, patients seeking homeopathic treatment for  migraine showed relevant improvements that persisted for the observed 24  month period. Due to the design of this study, however, it does not  answer the question as to whether the effects are treatment specific or  not.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<h2>Spezifische und unspezifische Effekte<\/h2>\n<p>Die \u00fcber einen Zeitraum von 24 Monaten untersuchten Migr\u00e4ne-Patienten profitierten nachhaltig von einer hom\u00f6opathischen Behandlung. Das in der Versorgungsforschung zum Einsatz kommende Studiendesign (prospektive Beobachtungsstudie) l\u00e4sst allerdings die Frage offen, ob der Patientennutzen durch <em>spezifische <\/em>und\/oder <em>unspezifische<\/em> Effekte zu erkl\u00e4ren ist. Den Patientinnen und Patienten, denen nachhaltig und klinisch relevant geholfen wurde, wird diese Frage egal sein. Im Vorwort ihres Lehrbuchs gehen Prof. Lorenz Fischer und Dr. med. Elmar T. Peuker wie folgend auf diese Frage ein: <span style=\"color: #333399;\"><em>\u201eOb die Wirkung einzelner Verfahren als unspezifisch angesehen werden muss, ist im Einzelfall (noch) ungekl\u00e4rt, f\u00fcr die Wirksamkeit h\u00e4ufig aber auch unerheblich.\u201c<\/em><\/span> <strong>Entscheidend ist, was Patienten n\u00fctzt.<\/strong><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">x<\/span><\/p>\n<h2>Link zum Thema:<\/h2>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Leseproben<\/span> <a href=\"http:\/\/www.neuraltherapie-blog.de\/?p=5199\" target=\"_blank\">\u201eLehrbuch Integrative Schmerztherapie\u201c<\/a><\/strong><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">x<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">x<\/span><br \/>\n<strong>(1)<\/strong> <a href=\"http:\/\/oesg.t3-hoster.de\/fileadmin\/schmerzgesellschaft\/pdf\/Presseberichte_2011\/PA_Bernatzky_12.10.11_FREI.pdf\" target=\"_blank\">\u201eChronischer Schmerz bedroht unser Gesundheitssystem\u201c, Pressemeldung der \u00d6sterreichischen Schmerzgesellschaft (\u00d6SG), 12.10.2011<\/a><\/p>\n<p><strong>(2)<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.efic.org\/index.asp?sub=0qvOVD192JaRkW\" target=\"_blank\">Daten stammen von der Europ\u00e4ischen Schmerzgesellschaft bzw. European Federation of IASP\u00ae Chapters (EFIC), www.efic.org<\/a><\/p>\n<p><strong>(3)<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/07\/M-Schmerz-Schmidt\" target=\"_blank\">\u201eLernen, mit dem Leiden umzugehen\u201c, Ulrich Schnabel im Gespr\u00e4ch mit Prof. Stefan Schmidt, DIE ZEIT, 12.02.2011<\/a><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">x<\/span><br \/>\n<a href=\"http:\/\/dzvhae-homoeopathie-blog.de\/\" target=\"_self\"><strong>Home<\/strong><\/a><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">x<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eSchmerztherapie auf dem aktuellsten Stand mit den neuesten Erkenntnissen der Grundlagenforschung! Lernen Sie die relevanten schulmedizinischen und integrativen Verfahren kennen und verstehen. Die Methoden sind zur direkten Umsetzung in die t\u00e4gliche Praxis geeignet.\u201c Mit diesen Worten informiert der Haug-Verlag \u00fcber ein neues Fachbuch, das zum Standardwerk der Schmerztherapie werden k\u00f6nnte. 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