{"id":2438,"date":"2011-06-12T09:11:10","date_gmt":"2011-06-12T09:11:10","guid":{"rendered":"http:\/\/dzvhae-homoeopathie-blog.de\/?p=2438"},"modified":"2011-06-12T09:15:16","modified_gmt":"2011-06-12T09:15:16","slug":"medizinische-leitlinien-wissen-hat-moglicherweise-wenig-einfluss-auf-die-arztliche-leitlinienumsetzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dzvhae-homoeopathie-blog.de\/?p=2438","title":{"rendered":"Medizinische Leitlinien: Wissen hat m\u00f6glicherweise wenig Einfluss auf die \u00e4rztliche Leitlinienumsetzung"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" title=\"Cornelia Bajic, 1. Vorsitzende, Deutscher Zentralverein hom\u00f6opathischer \u00c4rzte (DZVh\u00c4) e.V.\" src=\"http:\/\/dzvhae-homoeopathie-blog.de\/images\/004_Cornelia_Bajic.jpg\" alt=\"\" width=\"139\" height=\"164\" \/><br \/>\n<strong>Medizinische Leitlinien gelten als wichtiges Instrument, um die <a href=\"http:\/\/www.aekno.de\/page.asp?pageId=8212&amp;noredir=True\" target=\"_blank\">Versorgungsqualit\u00e4t <\/a>von Patienten qualitativ und \u00f6konomisch zu verbessern. Zahlreiche Studien weisen allerdings darauf hin, dass es bei der \u00e4rztlichen Umsetzung von Leitlinien noch hapert. <span style=\"color: #000000;\">L\u00e4sst sich dieses Defizit durch eine aktivere Vermittlung von Leitlinienwissen beheben? <\/span>Glaubt man der im <em>Deutschen \u00c4rzteblatt<\/em> ver\u00f6ffentlichten explorativen Studie <span style=\"color: #333399;\">\u201e\u00c4rztliches Leitlinienwissen und die Leitlinienn\u00e4he haus\u00e4rztlicher Therapien\u201c<\/span> (<a href=\"http:\/\/www.aerzteblatt.de\/v4\/archiv\/artikel.asp?src=suche&amp;p=leitlinien+studie&amp;id=80613\" target=\"_blank\">1<\/a>), so h\u00e4ngt die korrekte Umsetzung von medizinischen Leitlinien m\u00f6glicherweise nicht vom Wissen \u00fcber entsprechende Handlungs- und Entscheidungsempfehlungen ab. <a href=\"http:\/\/www.imvr.uni-koeln.de\/index.php?page=ute-karbach\" target=\"_blank\">Ute Karbach<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.pmvforschungsgruppe.de\/content\/01_ueber_uns\/01_b_mitarbeiter_isi.htm\" target=\"_blank\">Ingrid Schubert<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.koelner-fachaerzte.de\/mitglieder\/kardiologie\/dr_Jens-Hagemeister.htm\" target=\"_blank\">Jens Hagemeister<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.imvr.uni-koeln.de\/index.php?page=nicole-ernstmann\" target=\"_blank\">Nicole Ernstmann<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.imvr.uni-koeln.de\/index.php?page=holger-pfaff\" target=\"_blank\">Holger Pfaff<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.uniklinik-herzzentrum.de\/kardiologie\/unser-team\/unser-team\" target=\"_blank\">Hans-Wilhelm H\u00f6pp<\/a> untersuchten die <span style=\"color: #993300;\">Umsetzung kardiovaskul\u00e4rer Leitlinien in der haus\u00e4rztlichen Praxis<\/span> &#8211; mit interessanten Ergebnissen: Nur 40 Prozent der 437 an der Studie teilnehmenden \u00c4rzte verf\u00fcgten \u201edefinitionsgem\u00e4\u00df \u00fcber eine ad\u00e4quate Leitlinienkenntnis\u201c. Trotzdem setzten \u00c4rzte <em>mit <\/em>und <em>ohne <\/em>Leitlinienwissen die Empfehlungen in 12 von 16 Indikatoren nahezu gleich um. Vier Indikatoren wurden von \u00c4rzten ohne \u201ead\u00e4quate Leitlinienkenntnis\u201c sogar zu einem h\u00f6heren Anteil erf\u00fcllt. F\u00fchren demnach viele Wege nach Rom &#8211; neben Leitlinienwissen auch \u00e4rztliche Qualifikation, Erfahrung und Intuition?<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.aerzteblatt.de\/v4\/archiv\/artikel.asp?src=suche&amp;p=leitlinien+studie&amp;id=80613\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" title=\"\u00c4rztliches Leitlinienwissen\" src=\"http:\/\/dzvhae-homoeopathie-blog.de\/images\/083_Aerztliches_Leitlinienwissen.jpg\" alt=\"\u00c4rztliches Leitlinienwissen und die Leitlinienn\u00e4he haus\u00e4rztlicher Therapien - Eine explorative Studie am Beispiel kardiovaskul\u00e4rer Erkrankungen\" width=\"418\" height=\"161\" \/><\/a><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<h2>\u00c4rztliche Leitlinien sind systematisierte Entscheidungs- und Handlungsoptionen<\/h2>\n<p>Ein wichtiges Ziel medizinischer Leitlinien ist es, dem einzelnen Arzt eine <em>wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Handlungsempfehlung<\/em> an die Hand zu geben. Gut gemachte Leitlinien erl\u00e4utern den jeweiligen fachlichen Entwicklungsstand und bieten \u00c4rztinnen und \u00c4rzten systematisch erarbeitete Entscheidungs- und Handlungsoptionen an. Ob diese dann im Einzelfall auch umgesetzt werden, das liegt im \u00e4rztlichen Ermessensspielraum, der im Idealfall auch die W\u00fcnsche des Patienten ber\u00fccksichtigt. <span style=\"color: #993300;\"><strong>Ob Leitlinien tats\u00e4chlich das halten, was sie versprechen, das ist Gegenstand kontroverser Diskussionen. <\/strong><\/span>Wichtige Kritikpunkte hat <em>Wikipedia <\/em><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Medizinische_Leitlinie#Kritik\" target=\"_blank\">an folgender Stelle<\/a> aufgelistet. Eine zentrale Herausforderung \u00e4rztlicher Leitlinien besteht in der Frage, wie gut sie dabei helfen, <em>externe und interne Evidenz auszubalancieren<\/em>. Denn mit der externen Evidenz ist das so eine Sache. Von <span style=\"color: #993300;\"><strong>Prof. Dr. Harald Walach<\/strong><\/span> stammt der wichtige Hinweis:<\/p>\n<p><span style=\"color: #333399;\"><em>\u201eWas der Mehrheit der Patienten n\u00fctzt, kann sehr wenigen \u00e4u\u00dferst gef\u00e4hrlich werden oder f\u00fcr eine gro\u00dfe Minderheit unbrauchbar sein.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p>(? <a href=\"http:\/\/www.neuraltherapie-blog.de\/?p=1338\" target=\"_blank\">EBM-Kritik: Prof. Harald Walach und das Problem mit der \u201eIntegrativen Medizin\u201c<\/a>)<\/p>\n<p><span style=\"color: #993300;\"><strong>Dr. Harald Matthes<\/strong><\/span>, leitender Arzt (Gastroenterologie, Onkologie) am Gemeinschaftskrankenhaus Havelh\u00f6he, schilderte das Problem einer nicht ausreichenden Ber\u00fccksichtigung <em>interner <\/em>Evidenz innerhalb der Evidenzbasierten Medizin (EbM) wie folgend:<\/p>\n<p><span style=\"color: #333399;\"><em>\u201eIm Idealfall sollte die <strong>EbM <\/strong>die <strong>externe Evidenz,<\/strong> also objektiv messbare Werte, und die <strong>interne Evidenz<\/strong>, also die individuelle Bewertung dieser Ergebnisse, <strong>gleichberechtigt abbilden<\/strong>. Allerdings kann von \u201eGleichberechtigung\u201c zur Zeit keine Rede sein. Die externe Evidenz wird extrem hoch bewertet, die interne Evidenz hingegen gilt als relativ unwichtig. Daf\u00fcr gibt es eine recht einfache Erkl\u00e4rung: Die Sehnsucht des Menschen nach objektiv \u201erichtigem\u201c Wissen ist sehr alt. Unsere gesamte abendl\u00e4ndische Wissenschaftsgeschichte ist von der Vorstellung gepr\u00e4gt, dass der Mensch die Wirklichkeit immer nur subjektiv und damit eingeschr\u00e4nkt wahrnehmen k\u00f6nne. Daher der Wunsch nach einer externen Evidenz, bei der die Dinge objektiv gemessen werden. Gerade f\u00fcr Mediziner war es lange Zeit Tabu, zu sagen, dass man gute praktische Erfahrungen mit einem Verfahren gemacht habe, dass man eine bestimmte Therapie aus individuellen Gr\u00fcnden als sinnvoll einsch\u00e4tze \u2013 oder sogar den Patienten zu fragen! Alles, was als \u201einterne Evidenz\u201c gilt, war verp\u00f6nt.<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333399;\"><em><br \/>\nDabei kann es eine externe Evidenz ohne eine interne Dimension gar nicht geben. <strong>Denn auch hinter messbaren Ergebnissen steht immer ein Mensch, der die Daten interpretiert, der zu einer Schlussfolgerung kommt und damit eine interne Perspektive mit ins Spiel bringt.<\/strong> Heute haben wir gro\u00dfe Studien, die auf externer Evidenz basieren und die eine hohe statistische Aussage haben. Und gleichzeitig haben wir andere gro\u00dfe Studien, die trotz desselben Designs und trotz desselben Messparameters zu anderen Ergebnissen kamen. Um diesen Widerspruch zu verstehen, flie\u00dft sehr viele interne Evidenz wieder in die Forschung ein, da die Ergebnisse ja bewertet werden m\u00fcssen.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p>(? <a href=\"http:\/\/www.anthromedia.net\/fileadmin\/user_upload\/medizin\/Kontrovers\/DAMID_Interview_Matthes.pdf\" target=\"_blank\">DAMiD-Interview: \u201eWirksamkeitsnachweis und Komplement\u00e4rmedizin\u201c<\/a>)<\/p>\n<p><span style=\"color: #993300;\"><strong>Meine Meinung:<\/strong><\/span> <strong>Da es sich bei \u00c4rztlichen Leitlinien nicht um verbindliche <em>Richtlinien <\/em>und stattdessen um Entscheidungs- und Handlungsoptionen handelt, k\u00f6nnen sie in jedem Fall wertvolle Hilfestellung und Denkanst\u00f6\u00dfe vermitteln.<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">x<\/span><\/p>\n<h2>AWMF-Leitlinie Fibromyalgie<\/h2>\n<p>F\u00fcr hom\u00f6opathisch arbeitende \u00c4rzte interessant ist z. B. die die offizielle <span style=\"color: #993300;\"><strong>AWMF-Leitlinie zur Behandlung von Fibromyalgie<\/strong><\/span>. <em>NATUR UND MEDIZIN<\/em> <a href=\"http:\/\/www.naturundmedizin.de\/carstens\/fa\/index.php?id=100&amp;jahr=2009#start\" target=\"_blank\">schrieb dazu am 29.04.2009<\/a>:<\/p>\n<p><em><span style=\"color: #333399;\">\u201eIn der Hom\u00f6opathieforschung sind bisher nur wenige Krankheiten mehrmals Gegenstand vergleichender Therapiestudien gewesen, und wenn dann oft mit wechselndem Erfolg oder gar widersprechenden Ergebnissen. Doch Ausnahmen best\u00e4tigen die Regel.<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #333399;\"><strong>Eine dieser Ausnahmen ist die Fibromyalgie. <\/strong>Hier hat sich die Hom\u00f6opathie bereits dreimal in sehr unterschiedlichen Studien einem Placebo (also einem Scheinmedikament) gegen\u00fcber \u00fcberlegen gezeigt. In der neuesten Studie haben englische Forscher eine zus\u00e4tzliche hom\u00f6opathische Einzelmittelbehandlung mit einer ausschlie\u00dflichen konventionellen Routineversorgung verglichen. 47 Patienten wurden eingeschlossen und behandelt. 22 Wochen nach Therapiebeginn hatten die Schmerzen, der Behinderungsgrad und die Ersch\u00f6pfungs-Symptomatik in der Hom\u00f6opathiegruppe signifikant st\u00e4rker abgenommen als in der Kontrollgruppe.<\/span><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #333399;\"><em>Die Autoren fordern nun eine weitere Studie um die Ergebnisse zu best\u00e4tigen. Neben der Effektivit\u00e4t der hom\u00f6opathischen Behandlung solle darin dann auch das Kosten\/Nutzen-Verh\u00e4ltnis untersucht werden.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p>Das Ergebnis der sp\u00e4teren systematischen \u00dcberpr\u00fcfung war positiv, so dass die Hom\u00f6opathie in die <a href=\"http:\/\/www.awmf.org\/uploads\/tx_szleitlinien\/041-004l.pdf\" target=\"_blank\"><strong>offizielle Leitlinie zur Behandlung von Fibromyalgie<\/strong><\/a> aufgenommen wurde.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">x<\/span><\/p>\n<h2><span style=\"color: #c70420;\">Herausforderung:<\/span> Die Umsetzung medizinischer Leitlinien in \u00e4rztliches Handeln ist ein komplexer Prozess.<\/h2>\n<p>Das Ziel einer leitlinienkonformen Krankenversorgung wurde bisher nicht erreicht. Darauf weisen verschiedene nationale und internationale Studien hin, die von den Autoren der Studie <em>\u201e\u00c4rztliches Leitlinienwissen und die Leitlinienn\u00e4he haus\u00e4rztlicher Therapien\u201c<\/em> zitiert werden (<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/12457785?dopt=Abstract\" target=\"_blank\">1<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/15007509?dopt=Abstract\" target=\"_blank\">2<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/18703659?dopt=Abstract\" target=\"_blank\">3<\/a>). <span style=\"color: #993300;\"><strong>Woran kann das liegen? Fehlt es an \u00e4rztlichem Leitlinienwissen?<\/strong><\/span> In der wissenschaftlichen Publikation hei\u00dft es dazu: <span style=\"color: #333399;\"><em>\u201eInwiefern &#8230; die Kenntnis aktueller Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie einen Einfluss auf das \u00e4rztliche Handeln hat, ist bisher wenig erforscht.\u201c<\/em><\/span> F\u00fcr Ute Karbach, Ingrid Schubert, Jens Hagemeister, Nicole Ernstmann, Holger Pfaff und Hans-Wilhelm H\u00f6pp war dies Grund genug, um am Beispiel der haus\u00e4rztlichen Versorgung bei drei Zielerkrankungen \u2013 <em>arterielle Hypertonie<\/em>, <em>Herzinsuffizienz<\/em>, <em>chronische Koronare Herzkrankheit (KHK) <\/em>\u2013 <span style=\"color: #993300;\"><strong>einmal der Frage nachzugehen, ob es einen Zusammenhang zwischen \u00e4rztlichem Leitlinienwissen und leitliniennahem Handeln gibt.<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Im Februar 2007 befragten sie 2.500 repr\u00e4sentativ ausgew\u00e4hlte \u00c4rzte der der <a href=\"http:\/\/www.kvno.de\/\" target=\"_blank\">KV Nordrhein<\/a> und der <a href=\"http:\/\/www.kvs-sachsen.de\/\" target=\"_blank\">KV Sachsen <\/a>postalisch mithilfe eines Fragebogens zur Behandlung kardiovaskul\u00e4rer Erkrankungen. 1.152 \u00c4rzte sendeten einen auswertbaren Fragebogen zur\u00fcck. Auf diese Weise wurde zun\u00e4chst das <em>Leitlinienwissen <\/em>erfasst. Die anspruchsvollere Ermittlung der <em>Leitlinienumsetzung <\/em>erfolgte explorativ. Zu diesem Zweck wurden die Patientendaten von 15 Antwortern mit<em> nicht ad\u00e4quatem Leitlinienwissen<\/em> mit dem Patientendaten von 15 Antwortern mit <em>ad\u00e4quatem Leitlinienwissen <\/em>ausgewertet. Die Ergebnisse der Studie haben in Fachkreisen f\u00fcr gro\u00dfe Aufmerksamkeit gesorgt und werden von den Autoren selbst als \u201erichtungsweisend\u201c eingestuft. <strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Wichtige Kernaussagen der Studie fasst die folgende &#8211; aus der Publikation \u00fcbernommene &#8211; Grafik zusammen:<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" title=\"Studie \u00c4rztliches Leitlinienwissen\" src=\"http:\/\/dzvhae-homoeopathie-blog.de\/images\/084_Studie_Aerztliches_Leitlinienwissen_Kernaussagen.jpg\" alt=\"Kernaussagen der Studie: \u201e\u00c4rztliches Leitlinienwissen und die Leitlinienn\u00e4he haus\u00e4rztlicher Therapien\u201c\" width=\"418\" height=\"579\" \/><\/p>\n<h2>Offene Fragen<\/h2>\n<p>Damit zeigte sich bei dieser wissenschaftlichen Untersuchung, was \u00fcbrigens auch f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/www.informationen-zur-homoeopathie.de\/\" target=\"_blank\">Grundlagenforschung und Klinische Forschung zur Hom\u00f6opathie<\/a> typisch ist: Je komplexer ein Untersuchungsgegenstand ist, umso gr\u00f6\u00dfer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Forschungsergebnisse nicht finaler Natur sind und stattdessen zu vielen neuen Fragen f\u00fchren, die es m\u00fchsam und geduldig zu erforschen gilt. \u00dcbertragen auf die im <em>Deutschen \u00c4rzteblatt<\/em> ver\u00f6ffentlichte Studie \u201e\u00c4rztliches Leitlinienwissen und die Leitlinienn\u00e4he haus\u00e4rztlicher Therapien\u201c hei\u00dft dies: <span style=\"color: #993300;\"><span style=\"color: #993300;\"><strong>Wenn Wissen allein m\u00f6glicherweise wenig Einfluss auf die Umsetzung \u00e4rztlicher Leitlinien hat, von welchen Faktoren h\u00e4ngt eine ad\u00e4quate Leitlinienumsetzung dann ab?<\/strong><\/span> <\/span><\/p>\n<p>Ich bin gespannt auf die Ergebnisse weiterer Untersuchungen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">x<\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dzvhae-homoeopathie-blog.de\/\" target=\"_self\"><strong>Home<\/strong><\/a><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">x<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Medizinische Leitlinien gelten als wichtiges Instrument, um die Versorgungsqualit\u00e4t von Patienten qualitativ und \u00f6konomisch zu verbessern. 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